Sägewerke benötigen laufenden Frischholzeinschlag



Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des VDS am 25.11.2009 in Würzburg wurde von den Vertretern aus den Mitgliedsbetrieben auch die aktuelle Marktlage erörtert. Die Betriebe berichteten übereinstimmend von einer nach der Sommerpause wieder verschärften Wettbewerbssituation, da die zeitweise gebesserte Absatzlage überschätzt und wieder zu stark eingeschnitten wurde. Vor allem der regionale Absatz hatte sich erfreulicherweise gebessert und den Betrieben auch Möglichkeiten beim Schnittholzpreis eröffnet.

In den nächsten Wochen ist, so der Vorsitzende des VDS, Reinhard Müller-Gei, die übliche Marktberuhigung zu erwarten. Sie macht eine an die Nachfrage angepasste Produktion zwingend erforderlich. Die anziehenden Rundholzpreise beim Nadelholz können derzeit nicht beim Schnittholz weitergegeben werden, die Betriebe sehen deshalb keinen Raum für weitere Preisanhebungen beim Rundholz . Nach den Berichten aus den verschiedenen Bundesländern, so Müller-Gei, tendiert Fichte B 2b und stärker derzeit im Rahmen von 70 bis 75 Euro. Vereinzelt wurde auch von Preisen von 80 Euro berichtet, die jedoch nicht marktprägend
sind.

Zum Schnittholzpreis wird auf die wieder höheren Kosten im Rundholzeinkauf verwiesen, die keinen Spielraum beim Schnittholzpreis geben. Nach wie vor steht bei den Betrieben die Sorge um die Liquidität im Vordergrund, auskömmliche Schnittholzerlöse sind deshalb weiter vordringlich. Der Waldbesitz sollte den Betrieben ermöglichen die Chancen, die sich derzeit am Markt noch bieten, zu nutzen und ausreichend Frischholz bereitstellen. Wichtig bleibt nach Aussage von Müller-Gei eine kontinuierliche Belieferung der Betriebe, durchaus auch in enger Absprache mit den Betrieben. Vor allem der moderne Holzbau, der auf qualitativ hochwertige Schnittware angewiesen ist, läuft auf relativ festem Niveau und muss kontinuierlich bedient werden. Es sollte auf jeden Fall vermieden werden, dass der sich auf niedrigerem Niveau befindende Schnittholzmarkt durch zu stark zurückgenommenen Einschlag gefährdet wird. Es gilt für den Waldbesitz, das relativ hohe Preisniveau beim Nadelholz zu nutzen und nicht auf weitere, nicht marktgerechte Preiserhöhungen zu hoffen.

Autor:
Holzi am 09. Dez. 2009 um 13:38 Uhr
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