UNESCO zeichnet Hochschule für Forstwirtschaft zum fünften Mal in Folge aus



Zum fünften Mal in Folge hat die Deutsche UNESCO-Kommission die Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (HFR) als Projekt der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) ausgezeichnet. Die HFR ist damit eine von 16 Institutionen, die von über 1.800 ausgezeichneten Projekten in Deutschland seit 2005 lückenlos ausgezeichnet wurde.

Die Auszeichnung erhalten Initiativen, die das Anliegen dieser weltweiten Bildungsoffensive der Vereinten Nationen vorbildlich umsetzen: Sie vermitteln Kindern und Erwachsenen nachhaltiges Denken und Handeln.

„Die HFR leistet vorbildliche Arbeit. Sie vermittelt Wissen und Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft und sie liefert das Rüstzeug, um Antworten auf wichtige Zukunftsfragen zu finden“, so Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN-Dekade in Deutschland und Mitglied der Jury.

Seit 2006 ist die HFR ununterbrochen ausgezeichnetes UN-Dekade-Projekt und ist damit die einzige Hochschule in ganz Deutschland, die lückenlos diese Auszeichnung erhielt. Prämiert wurde die Hochschule als Institution – also für ihre gesamte Arbeit in Forschung und Lehre sowie für ihr gesellschaftliches Engagement (Beratung, Publikationen, Aktivitäten für gesellschaftliche Gruppen) im Dienst der Nachhaltigkeit . Sie gibt Anstöße zum Umdenken, denn Klimawandel, Armut und Ressourcenknappheit sind die großen Herausforderungen unserer Zeit. Sie gehört zum internationalen Netzwerk der weltweit engagierten Projekte und Einrichtungen. Die HFR unterstreicht so ihren Anspruch, in allen Studiengängen junge Menschen mit dem erforderlichen Wissen und jenen Kompetenzen auszustatten, die sie zu glaubwürdigen und überzeugenden „Botschaftern“ einer nachhaltigen Entwicklung machen sollen. „Die UNESCO zeichnet uns für unser Engagement aus, das über die übliche Bildungsarbeit einer Hochschule hinausgeht. Das ist schön und für uns alle sehr motivierend“, stellt Prof. Dr. Bastian Kaiser, Rektor der HFR, fest. „Für jede neue Auszeichnung innerhalb der Nachhaltigkeitsdekade muss man nochmal besser und aktiver sein als beim vorhergehenden Mal. Das ist uns erneut gelungen – auch, weil durch die Entwicklung der Hochschule immer mehr Kolleginnen und Kollegen auf immer mehr Nachhaltigkeitsfeldern aktiv mit machen.“

Die Deutsche UNESCO-Kommission prämiert seit 2005 beispielhafte Initiativen, die die Ideen der Bildung für nachhaltige Entwicklung in die Praxis umsetzen. Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung der Bildungsprojekte. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus mindestens zwei der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem wichtig: Die Projekte haben innovativen Charakter, wirken in die Breite und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten.

Die Urkunden werden im Rahmen der didacata am UNESCO-Tag, dem 26. März 2014 in Stuttgart an die Projekte übergeben. „Die Hochschule für Forstwirtschaft zeigt eindrucksvoll, wie zukunftsfähige Bildung aussehen kann. Das Votum der Jury würdigt das Projekt, weil es verständlich vermittelt, wie Menschen nachhaltig handeln“, so Prof. Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees und der Jury der UN-Dekade in Deutschland.

Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung, kurz BNE. Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern. Auf Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung". Sie hat ein Nationalkomitee berufen und mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eine Dekade-Koordinierungsstelle eingerichtet

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Holzi am 05. Mär. 2014 um 08:39 Uhr
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