Warmer Parkettboden für die kalte Jahreszeit



Wenn das Quecksilber wieder Schritt für Schritt gen Null-Grad-Marke sinkt, beginnt für viele Menschen auch die „Bibberzeit“. Trotz dicker Socken und auf vollen Touren laufenden Heizkörpern, klagen viele über Frost-Füße. „Wer sich für einen Parkettboden entscheidet, kann von den guten Wärmedämmeigenschaften von Echtholz profitieren“, weiß Dirk-Uwe Klaas, Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Parkettindustrie (vdp).

Gegenüber anderen Bodenbelägen besitzt Parkett entscheidende Vorteile: Holz ist temperaturunabhängig. Wenn es im Winter allerorts kalt wird, strahlt das Naturprodukt eine angenehme Wärme aus, die direkt am eigenen Leib zu spüren ist. Eine Untersuchung vom Institut für Holztechnologie Dresden zum Wärmeempfinden von Fußböden hat ergeben, dass die Fußtemperatur von Parkett im Vergleich zu Fliesen um bis zu 2,2 Grad Celsius höher lag. Gegenüber Laminat erreichte der Temperaturunterschied bis zu 0,8 Grad zugunsten von Parkett. Auch im Sommer behält das Material seine konstante Temperatur und wirkt dann bei schweißtreibenden Außentemperaturen erfrischend kühl. Diese Eigenschaft entfaltet Holz nicht nur in seiner natürlichen Umgebung, sondern auch im Haus oder der Wohnung. Unabhängig davon, auf welcher Stufe die Hausheizung läuft, bekommen auch sensible Menschen auf Parkettböden keine „kalten Füße“.

Parkett – mehrfacher Punktsieger im direkten Vergleich

Besonders deutlich wird der Wärmeunterschied im direkten Vergleich mit anderen Bodenbelägen. Während man sich in der kalten Jahreszeit etwa auf kühlen Steinböden lieber nur im Eiltempo durch die Wohnung bewegen möchte, bietet ein warmer Parkettbelag einen deutlich angenehmeren Untergrund. Dies trägt insgesamt zu einer entspannten Wohnatmosphäre bei. Teppichboden hat zwar eine annähernd wärmende Eigenschaft, jedoch ist der Pflegeaufwand ein wesentlich höherer. Nahezu täglich muss ein Teppich gesaugt oder gereinigt werden, damit der Staubschicht der Garaus gemacht werden kann. Auf Parkettboden können „Wollmäuse“ & Co. im Handumdrehen entfernt werden. Das verringert den Reinigungsaufwand erheblich und schont die Nerven.

Insgesamt hat Parkett einen günstigen Wärmedurchlasswiderstand, der weder zu hoch, noch zu niedrig ist – diese Eigenschaft begünstigt auch die Kombination mit einer Fußbodenheizung. Hier kommt es vor allem auf die richtige Planung, die Materialqualität und die Parkettdicke an. Richtig aufeinander abgestimmt, bilden Parkett und Fußbodenheizung ein ideales Wärme-Duo – zum Wohle der sensiblen Füße und des allgemeinen Wohlbefindens.

Autor:
Holzi am 20. Okt. 2009 um 07:48 Uhr
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Wie schon im Beitrag erwähnt, am wichtigsten ist die Kombination Parkettboden + Fussbodenheizung. Dann erst kann der Parkettboden seinen Vorteil, die angenehme Wärme, wirklich ausspielen. Eine gute Fussbodenheizung hat zudem den Vorteil, dass gerade in der Übergangszeit sie alleine zur Beheizung ausreicht und Wandheizkörper oft gar nicht gebraucht werden.

Chris um 22:18 Uhr

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