2. GD Holz-Furniertag 2013 am 20. Juni 2013 in Ahrensburg bei Hamburg



Die Stärke der Furnierbranche liegt im dekorativen Bereich. Sie bietet mit ihrem Naturprodukt Furnier dem Kunden die gewünschte Individualität und Natürlichkeit. "Hier wird Furnier unschlagbar bleiben und dessen Imitate werden stets an Grenzen stoßen", so Lutgart Behets-Oschmann der Fachabteilung Furniere im GD Holz . Individualität setzt eine Vielfalt von Produkten voraus. Nicht ohne Grund ist die Furnierbranche deshalb gekennzeichnet durch ein großes und breitgefächertes Angebot an Holzarten.

Die aktuelle GD Holz-Umfrage der Furnierwirtschaft belegt, dass insgesamt 33 % der importierten Laubholz -Furniere außerhalb Europas kommen: 21 % stammen aus Nordamerika und 12 % aus Südamerika, Afrika und Südostasien. Gerade im Tropenholzsortiment ist die Holzartenvielfalt beeindruckend: Okoumé, Teak, Khaya, Zebrano, Wengé, Makassar, Palisander, Limba, etc. Diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Leider sind die Importe von Tropenholzfurnieren seit Jahren rückläufig. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen 2012 einen Rückgang der Tropenholzimporte für Messerfurniere um 33 % gegenüber 2011 (2011: 4.212 m³ gegenüber 2012: 2.835 m³).

Für die Furnierbranche ist es aus diesem Grund wichtig, sich gut auf das Holzhandelssicherungsgesetz vorzubereiten. "Das Gesetz bietet hier eine sehr gute Chance, das Image von Importhölzern, wie zum Beispiel Tropenhölzern, zu verbessern, weil durch die Sorgfaltspflicht nur noch nachweisbar legale Ware importiert werden darf", so Thomas Goebel, GD Holz-Geschäftsführer.

Der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. bietet hier Unterstützung und Hilfestellung. Er ist auf dieses Gesetz gut vorbereitet und hat sich mit der GD Holz Service GmbH als Monitoring Organization bei der EU-Kommission beworben, um mit ihrem Sorgfaltspflichtsystem den Vertragspartnern volle Unterstützung zu bieten.

Da in der Furnierbranche noch viel Handlungsbedarf besteht, bietet der GD Holz am Donnerstag, den 20. Juni 2013, in Ahrensburg bei Hamburg eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema an. Hierbei handelt es sich um eine offene Veranstaltung. Schwerpunkte sind die Auswirkungen des Holzhandelssicherungsgesetzes auf den Holzimport und die GD Holz-Sorgfaltspflicht als Legalitätsnachweis im Rahmen der Monitoring Organization. Als Initiative aus der Furnierwirtschaft wird das Sorgfaltspflichtsystem der Firma Danzer vorgestellt, in deren Anschluss eine Expertenrunde über die Chancen und Risiken des neuen Gesetzes unter Einbeziehung der Teilnehmer diskutieren wird. Darüber hinaus ist nach der Veranstaltung eine Besichtigung der Labore des Thünen-Institutes in Großhansdorf vorgesehen. Das Programm des 2. GD Holz-Furniertages und das Anmeldeformular finden Sie auf www.holzhandel.de.

Autor:
Holzi am 17. Jun. 2013 um 16:23 Uhr
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