25 Jahre MAFELL KSS Kappschienen-Säge



Bei der Holzbearbeitung sind Kappschnitte häufig notwendig. Die schnelle und präzise Alternative gegenüber der gängigen Praxis ist die weltweit bislang einzigartige MAFELL Kappschienen-Säge KSS. 25 Jahre nach der Erfindung schätzen immer mehr Handwerker bei der Holzbearbeitung den zeitsparenden und präzisen schienengeführten Kappschnitt. Zum Jubiläum produziert MAFELL die Kappschienen-Sägen in einer Silber Edition: Statt im typischen Taubenblau sind die sichtbaren Bauteile aus Magnesium-Druckguss in Silber pulverbeschichtet.
25 Jahre MAFELL Kappschienen-Säge Quelle Mafell
„Die MAFELL Kappschienen-Säge ist eine Erfolgsgeschichte“, resümiert Matthias Krauss, Vorstandsvorsitzender der MAFELL AG. Wie auch andere Erfolgsprodukte, beispielsweise der DuoDübler, die Plattensäge oder die Tauchsäge MT 55 cc, stehe die Kappschienen-Säge für die Kreativität der Mitarbeiter und den unternehmerischen Mut, unkonventionelle und bislang völlig unbekannte Lösungen einzuführen. „Die Kappschienen-Säge trägt die typische MAFELL-DNA in sich, Anwendungslösungen zu entwickeln, die die Arbeit leichter und die Ausführung präziser machen“, betont Matthias Krauss.!--break-->

Die Schnitte werden entlang der KSS-Schiene geführt, die fest mit der Handkreissäge verbunden ist. Mit der auf der KSS-Schiene abgebildeten Gradskalierung für Gehrungsschnitte und dem verstellbaren Anschlagnocken an der Schienenunterseite werden ohne vorheriges aufwendiges Anzeichnen mit Schmiege oder Winkel die Schnitte angesetzt. Ein Rückholzug bringt die Kappsäge nach dem Schnitt wieder in die Ausgangsposition. Der schienengeführte Kappschnitt spart Zeit und ist zudem sehr präzise.

Die MAFELL Kappschienen-Säge ist gegenüber einer herkömmlichen Kappsäge nicht nur deutlich kompakter, sondern auch leichter. Damit ist diese vor allem auf der Baustelle mobiler und flexibler einzusetzen. Die KSS 400 36 V mit einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku der neuesten Generation macht zudem unabhängig vom Netzstrom.

Maß nehmen, Winkel abnehmen, anzeichnen und dann den Kappschnitt setzen, häufig ein zweites Mal, wenn die Schnittlänge des Sägeblattes nicht ausgereicht hat. Dieter Eisenbeis, Leiter Anwendungstechnik bei MAFELL, erinnert sich, wie aufwendig er die Blumenkästen für eine Balkonverkleidung mit einer herkömmlichen Kappsäge hergestellt hatte. Mit Geschick baute er aus einer MAFELL Handkreissäge, einer Führungsschiene und zwei Anschlagbolzen an der Unterseite der Schiene den ersten funktionsfähigen Prototypen.

„Die Maschine kommt zum Werkstück und nicht das Werkstück zur Maschine“, beschreibt Dieter Eisenbeis den Grundsatz bei der Entwicklung der Maschine. Nach intensiver Entwicklung und Erprobung wurde die erste Generation, die MAFELL KSS 330, vorgestellt. Die von einem Gebrauchsmuster geschützte Erfindung wurde anfänglich von vielen Anwendern nur als Handkreissäge mit Führungssystem betrachtet. Beim Arbeiten mit der Kappschienen-Säge wurde und wird der Nutzen von verstellbaren Anschlagnocken und dem schienengeführten Kappschnitt erlebbar.

„Unsere Erfahrung mit Handwerkern hat uns gezeigt, was in der Praxis zählt. Die hohe Präzision, die kompakte Bauweise, das geringe Gewicht und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten sparen dem Handwerker Zeit, Material und letztlich bares Geld“, erläutert der Vorstandsvorsitzende.

MAFELL hat aus der ersten Produktgeneration eine Produktfamilie mit KSS 300, KSS 400, KSS 400 36 V und KSS 80 / 370 entwickelt. Mit den MAFELL Kappschienen-Sägen werden Schnitte auf der Schiene von 40 mm bis 82 mm Schnitttiefe möglich.

Während die Kappschienen-Säge KSS 300 mit der Zusatzfunktion als Schattenfugen-Säge und der flexiblen Schiene vor allem als unverzichtbares Multitalent für das Verlegen von Bodenbelägen, der Montage von Decken- und Wandbekleidungen im Innenausbau gilt, hat sich die KSS 400 mit 49,5 mm Schnitttiefe als unentbehrlicher Allrounder etabliert. Noch mehr Flexibilität und Unabhängigkeit von der Stromquelle bei Arbeiten auf dem Dach, an der Fassadenbekleidung oder der Montage einer Holzterrasse bietet die Variante mit leistungsstarkem 36-Volt-Akku.

Neue Anwendungen hat die erst 2013 vorgestellte KSS 80 / 370 eröffnet: Möglich sind nun Kapp- und Gehrungsschnitte beim Abbund von Konstruktionsvollholz bis 80 mm Stärke, beim Zuschnitt von Arbeitsplatten, Dämmstoffplatten oder Türen. Die Schnitttiefe von 82 mm ist beispielsweise bei der Bearbeitung von Dachsparren und Unterkonstruktionen von Fassadenelementen notwendig, bei der Konstruktion von Ständerbauwänden und dem Zuschnitt und der Einpassung von Wangen und Trittstufen im Treppenbau.

Autor:
Holzi am 02. Sep. 2014 um 08:23 Uhr
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