Bundeskanzlerin pflanzte am 31. Oktober 2014 das Denkmal in Bonn



Im kommenden Jahr jährt sich die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten zum 25. Mal. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) möchte die Zeit bis zum Jubiläum nutzen, möglichst viele „wachsende“ Denkmale aus Bäumen bundesweit zu errichten. Am 31. Oktober 2014 um 11.00 Uhr pflanzt die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam mit dem Präsidenten der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Dr. Wolfgang von Geldern das Wiedervereinigungsdenkmal in Bonn. Umrahmt wird die Veranstaltung vom Internationalen Chor der Friedrich-Wilhelms-Universität mit über 100 Sängern aus 18 Nationen unter der Leitung von Martin Kirchharz.

„Wir möchten der Erinnerung an die deutsche Einheit Raum geben. Seit die Mauer fiel, wächst Deutschlands Einheit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald möchte mit den wachsenden Baumdenkmalen aus Kiefern, Buchen und Eichen an möglichst vielen Orten in ganz Deutschland ein Zeichen setzen für diese glückliche Entwicklung. Nachhaltiges Wachstum ist seit ihrer Gründung im Jahre 1947 das Streben und Wirken der Schutzgemeinschaft und ihrer Waldjugend."“ erläutert Dr. Wolfgang von Geldern das Engagement seines Verbandes für dieses Projekt. Unterstützt wird von Geldern von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Oberbürgermeister Bonns Jürgen Nimptsch, dem Ideengeber Werner Erhardt und dem Baumstifter Günther Fielmann.

Die drei Bäume werden in Form eines gleichseitigen Dreiecks gepflanzt. Symbolisch für den Westen eine Buche und für den Osten eine Kiefer. Die traditionsreiche Eiche im Norden steht für das wiedervereinigte Deutschland. Durch geschickte Gestaltung, wie zum Beispiel mit Sitzbänken in der Mitte des Dreieckes soll der dadurch entstandene Platz ein Treffpunkt für alle werden, aber auch ein Platz für friedliche und feierliche Veranstaltungen. Durch ein Hinweisschild wird den Besuchern das verbindende Element zwischen den Bäumen und der friedlichen Wiedervereinigung deutlich. Das Wachsen dieser Bäume und der Kronen dokumentieren Wachstum, Aufschwung, Wandel und das Zusammenwachsen des ehemals geteilten Landes. Auf Initiative der SDW hat die Bundeskanzlerin die Schirmherrschaft übernommen.

Die Idee von Werner Erhardt wurde im Rahmen des Bürgerdialogs der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vorgestellt und ausgezeichnet. „Bereits 160 Städte und Gemeinden haben oder werden sich für ein Wiedervereinigungsdenkmal entscheiden. Dabei entsteht eine Gemeinsamkeit, wie es sie in dieser Hinsicht noch nie gab“, erläutert SDW-Mitglied Werner Erhardt das Projekt.

Autor:
Holzi am 31. Okt. 2014 um 19:00 Uhr
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