Frühlingsauftakt – bedarfsgerechte Dielen für eine neue Terrasse im Sommer



Wenn Temperaturen und Blumen den Frühling ankündigen, steigt die Vorfreude auf die warmen Monate des Jahres. Jetzt werden zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um den Außenbereich auf den Sommer vorzubereiten. Auf Terrassen spielt der Untergrund eine zentrale Rolle. Die Anforderungen an das Material sind enorm. Holzdielen erfreuen sich großer Beliebtheit, weil sie ein einladendes Ambiente fördern und sich harmonisch in die natürliche Umgebung einfügen. Wer den Pflegeaufwand des Naturmaterials meiden möchte, sollte einen Blick auf Terrassendielen aus WPC werfen.
Haus mit Holzverkleidung

Terrassendielen aus WPC – die attraktive Holzalternative

Diejenigen, die den nicht zu unterschätzenden Pflegeaufwand von Holzdielen scheuen, aber nicht auf den natürlichen Charme verzichten möchten, sind mit einem Bodenbelag aus WPC gut beraten. Die Abkürzung steht für Wood-Plastic-Composite und beschreibt einen innovativen Verbundwerkstoff aus Holz und Kunststoff. Etwa 50 bis 90 Prozent Holz und eine Kunststoffmatrix (oft Polypropylen) verbinden die Vorteile beider Materialien. Das Beimischen von Farbpigmenten erlaubt gestalterische Freiheit. WPC Terrassendielen sind nicht nur fäulnis- und witterungsbeständig, sondern auch extrem pflegeleicht, rutschfest und langlebig. Sie müssen nicht gestrichen werden.

Aufgrund der Strapazierfähigkeit eignet sich das Material hervorragend für Terrassen, die Richtung Norden zeigen und aufgrund der Himmelsrichtung kaum bis keine Sonne sehen. Aber auch alle Terrassen ohne Bedachung sowie begehbare Flächen an Pools profitieren von dem Materialmix. Nicht zu vernachlässigen, sind die Vorzüge für Familien mit Kindern, Haustieren und alle, die auf Sicherheit größten Wert legen. Im Onlineshop casando, einer Marke des Fachhändlers Holz-Richter GmbH mit dem größten Einzelstandort im deutschen Holzhandel, wurden die individuellen Eigenschaften von WPC thematisiert. Dabei macht das Unternehmen auf den sicherheitsrelevanten Vorteil des Verbundwerkstoffs aufmerksam: „Sie können ohne Angst vor Splittern über Ihre Terrasse spazieren – auch barfuß.“ Schließlich ist WPC komplett riss- und splitterfest. Weitere Details und Inspirationen zu WPC Dielen für die Terrasse bei casando.

Quote:
Gut zu wissen: Wie bei jedem Produkt gibt es auch bei WPC Dielen erhebliche Qualitätsunterschiede. Besonders günstige Angebote haben zur Folge, dass sie optisch an billige Plastikoberflächen erinnern. Exklusives Material ist teilweise kaum von echten Holzdielen zu unterscheiden und extrem robust. Für ein Höchstmaß an Qualität ist der Kauf von massiven WPC-Dielen ratsam.

Holzterrassendielen – schön und pflegebedürftig

Doch auch Holz bringt Vorzüge mit sich, die in die Entscheidung einfließen sollten. Zum einen sei die unverwechselbare Oberflächenstruktur genannt, welche in jeglicher Hinsicht begeistert. Zum anderen werden Holzdielen auch im Hochsommer nicht so heiß wie es bei WPC der Fall ist. Zum Barfußlaufen ohne heiße Fußsohlen ist beim Verbundwerkstoff eine Beschattung notwendig. Wird ein hölzerner Untergrund für die Terrasse bevorzugt, sind Holzsorten wie Lärche und Robinie ideal. Während Lärchenholz überaus witterungsbeständig und zäh ist, begeistert Robinie mit Härte und Widerstandskraft.

Die Vergrauung von Holz im Freien ist ein natürlicher Prozess, der durch den Einfluss von Mikroorganismen, Sonnenstrahlung und Auswaschungen gefördert wird. Obwohl diese optische Veränderung keine negativen Auswirkungen auf die Stabilität von Holzdielen hat, erfordert das Naturmaterial Pflege. Ansonsten lassen Schimmel, Algen und Fäulnis womöglich nicht lang auf sich warten. Grundlage für Langlebigkeit ist das korrekte Verlegen beziehungsweise Fixieren. Feuchtigkeit durch Regen und Schmelzwasser muss zügig abfließen können. Ein Muss ist deshalb ein leichtes Gefälle. Um dem Vergrauen vorzubeugen, wird Holz regelmäßig geölt beziehungsweise gestrichen. Öl schließt die Holzoberfläche und verhindert das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit. Spezielle Terrassenöle bilden außerdem eine effektive Barriere gegenüber UV-Strahlung. Die gründliche Reinigung der Holzoberfläche ist einmal jährlich empfehlenswert. Am besten im Frühling, um Verunreinigungen der Wintermonate zu entfernen. Ist das Holz nach dem Reinigen trocken, wird es geölt und fit für den Sommer gemacht. Spezielle Lasuren und Schutzfarben halten Insekten fern.
Blick von der Terasse

Holz vs. WPC – die Vor- und Nachteile gegenübergestellt

Holz WPC
+optisch attraktiv dank natürlicher Maserung
+sehr ästhetisch
+wird bei Hitze nicht so heiß
+Naturmaterial
+pflegeleicht
+langlebig
+rutschfest
+robust
+rissfest
+splitterfest
+fäulnisbeständig
+wetterbeständig
+farbliche Vielfalt
-anfällig gegenüber Feuchtigkeit, Insekten, UV-Strahlung
-Vergrauung
-pflegeintensiv
-erfordert Ölen / Streichen
-erhitzt sich stark bei direkter Sonne
-Kunststoffanteil
-optisch kann es an Natürlichkeit mangeln
-minderwertiger Ware fehlt es an Stabilität

Bilder 1-2: monika1607 – marcoreyes (Pixabay)

Autor:
Holzi am 18. Mär. 2020 um 07:47 Uhr
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Comments

Vielen Dank für den super geschriebenen Artikel! Wir selbst sind noch am überlegen, ob wir eine Holzterrasse bauen oder lieber doch einfach Platten legen. Holz ist definitiv schöner, muss aber gepflegt werden, damit es schön bleibt. Werde die Tipps auf jeden Fall berücksichtigen! LG Simone

Simone um 18:00 Uhr

Ich liebäugel ja auch schon seit einiger Zeit mit einer Holzterrasse. Die sehen wirklich wunderbar gemütlich aus. Aber ich mache mir so ein bisschen Sorgen, dass ich für die Pflege zu wenig Zeit habe. Naja, vielleicht wenn ich dann in Rente bin Eye-wink

sarah um 07:59 Uhr

Wir haben seit nun vier Jahren eine Trasse aus Holzdielen, in Thermo Kiefer, mit Dauerhaftigkeitsklasse 2. Die Kosten sind mit ca. 45 bis 50 Euro pro qm2, je nach Hersteller bzw. Händler, kein Schnäppchen, aber wer das Holz regelmässig mit Holzschutzlasur (bitte Qualität kaufen z. B. BONEX) behandelt, wird dauerhaft seine Freude damit haben. Die Plastik-Holz-Variante (WPC) konnte mich weder von der Optik noch der Haptik wirklich überzeugen. Ist halt wie Laminat für drausen.

Markus Esser um 08:40 Uhr

Die Terrasse sieht echt traumhaft aus! Vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Ich liebe diese Holzwurm Seite einfach. Bei dir kann man immer so viel über diesen schönen Werkstoff lernen. Da schaue ich immer wieder gerne vorbei! Mach auf jeden Fall weiter so.

Nachhaltigkeit um 14:46 Uhr

Super danke für die Infos, das wusste ich gar nicht. Werde mich da mal noch weiter einlesen.
LG, Harald

Harald um 16:39 Uhr

Auch bei uns ist es bald wieder Zeit, die Dielen auf der Terrasse zu erneuern. Holz Dielen sehen zwar richtig gut aus, sind aber auch ziemlich anfällig. Welche Alternative könnt ihr empfehlen, damit wir für die nächsten 20 Jahre unsere Ruhe haben? Danke übrigens für diesen sehr interessanten Artikel! Man lernt nie aus.

KK Hausbau um 12:11 Uhr

Wow, die Holzterrasse sehen wirklich wunderbar gemütlich aus.

Studi Kompass um 11:03 Uhr

Mittlerweile gibts es wirklich gute WPC, langlebiger sind sie auf jedenfall, aber an echtem Holz kommen sie nicht vorbei. Ich hab meiner kleinen Terrasse dieses Jahr ein Dach gegönnt, so habe ich ein bisl länger was davon. Ich werd sie aber dennoch 1 x im jahr ölen. Gruss Rudi, schöner Blog.

Rudi um 20:57 Uhr

Das nächste Frühjahr kommt bestimmt! Und so ist die Winterzeit eine gute Möglichkeit sich Gedanken zu machen, was im nächsten Jahr das Projekt der Wahl sein soll. bei mir soll es eine kleine Terrasse werden und deshalb ist das Thema Dielen aus Holz oder WPC-Terrassendielen ein wichtiges Auswahlkriterium. Wie weiter oben schon erwähnt spricht für Holz, es ist warm, es ist bekannt, es ist nachhaltig, es ist ein nachwachsender Rohstoff und man hat eine große Auswahl. Für WPC spricht dagegen, es ist haltbar, pflegeleicht, witterungsbeständig, allerdings nicht nachhaltig und natürlich. Nach Abwägung der Vor- und Nachteile wird für mich Holz in Frage kommen, mein alter Herr dagegen plädiert für WPC, da er das in seinem Alter nicht mehr so aufwendig pflegen muss. So hat jeder seine Wahl wohl getroffen.
Vielen Dank für den interessanten Artikel und bis zu nächsten mal hier auf diesem Blog.
Beste Grüße.

Oulthe1990 um 13:01 Uhr

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