Hornbach mit Umsatz- und Ertragssprung im ersten Quartal



Die Hornbach-Gruppe (Hornbach Holding AG Konzern) ist mit kräftigem Schwung in das Geschäftsjahr 2014/2015 gestartet und hat im ersten Quartal Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis erzielt. So erhöhte sich der Umsatz im Hornbach Holding AG Konzern in den ersten drei Monaten (1. März bis 31. Mai 2014) um 16,0 Prozent auf 1.035,1 Mio. Euro. Im größten operativen Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG, der nach zwei Neueröffnungen in Lübeck und Prag nunmehr 143 Bau- und Gartenmärkte in neun europäischen Ländern betreibt, wuchs der Umsatz um 16,4 Prozent auf 976,7 Mio. Euro. Flächenbereinigt stiegen die Umsätze konzernweit um 14,6 Prozent. Noch kräftiger legten die Erträge im ersten Quartal zu. Das Konzernbetriebsergebnis (EBIT) der Hornbach-Gruppe machte einen Sprung von 70,8 Prozent auf 87,3 Mio. Euro. Der Vorstand bestätigte die Umsatz- und Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2014/2015.

Die stärksten Wachstumsimpulse kamen erneut aus dem Inland, aber auch in allen acht Ländern außerhalb Deutschlands lagen die flächenbereinigten Umsätze im ersten Quartal 2014/2015 über dem Vorjahresniveau. "Im März 2014 ist die Nachfrage der Bau- und Heimwerkerkunden in unseren Märkten regelrecht explodiert", sagte Finanzvorstand Roland Pelka zur Vorlage der Quartalsergebnisse. "Wir haben nicht nur den Gewinneinbruch durch den harten Winter im Vorjahresquartal wieder wettgemacht, sondern auch noch eine ordentliche Schippe draufgelegt."

Die Hornbach Bau- und Gartenmärkte (DIY) in Deutschland verbesserten die Umsätze bei gutem Frühjahrswetter und unter günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen im ersten Quartal um ein Fünftel auf 574,5 Mio Euro (Vj. 478,9 Mio. Euro). Flächenbereinigt erhöhten sich die Inlandsumsätze um 19,4 Prozent. Damit wurde die kräftige Umsatzdynamik des vierten Quartals 2013/2014 (plus 14,1 Prozent) nochmals signifikant übertroffen. Der drittgrößte deutsche Baumarktbetreiber profitierte dabei auch von der Marktkonsolidierung in der DIY-Branche nach der Schließung der insolventen Praktiker- und Max-Bahr-Baumärkte.

International hat sich der seit dem zweiten Quartal 2013/2014 ablesbare Positivtrend in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2014/2015 weiter verstärkt. Einschließlich der zurückliegenden Neueröffnungen stiegen die DIY-Umsätze in den acht Ländern außerhalb Deutschlands um 11,7 Prozent auf 402,1 Mio. Euro (Vj. 360,0 Mio. Euro). Flächen- und währungskursbereinigt lag das Umsatzplus bei 8,2 Prozent. Auf regionaler Ebene verzeichnete Hornbach in allen Ländern deutliche Umsatzzuwächse. Der Auslandsanteil am Umsatz des Teilkonzerns HORNBACH-Baumarkt-AG lag zuletzt bei 41,2 Prozent.

Der Teilkonzern Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU), der schwerpunktmäßig professionelle Kunden des Bauhaupt- und Baunebengewerbes sowie private Bauherren adressiert, steigerte im ersten Quartal 2014/2015 die Umsätze um 10,1 Prozent auf 58,0 Mio. Euro (Vj. 52,7 Mio. Euro). Die HBU betreibt zum 31. Mai 2014 unverändert 25 Baustoffhandlungen im Südwesten Deutschlands sowie zwei grenznahe Standorte in Frankreich (Lothringen).

Überproportionaler Ergebnisanstieg

Die hohen flächenbereinigten Umsatzzuwächse im In- und Ausland sorgten in Verbindung mit einer verbesserten Handelsspanne und günstigeren Kostenrelationen erwartungsgemäß für ein deutlich überproportionales Ertragswachstum im ersten Quartal 2014/2015. Das Betriebsergebnis (EBIT) im Konzern der Hornbach Holding AG stieg um 70,8 Prozent auf 87,3 Mio. Euro (Vj. 51,1 Mio. Euro). Der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG hat das EBIT auf 73,0 Mio. Euro (Vj. 37,6 Mio. Euro) nahezu verdoppelt.

Die Umsatz- und Ertragsprognose für 2014/2015 lässt Finanzvorstand Pelka unverändert: "Nach dem Umsatz- und Gewinnsprung in den ersten drei Monaten folgen nun drei Quartale, die sich mit außerordentlich anspruchsvollen Vorjahreswerten messen müssen." Zum einen werde der Wettbewerbsdruck in Deutschland nach der Übernahme ehemaliger Standorte der Praktiker-Gruppe durch andere Baumarktbetreiber in den kommenden Monaten wieder zunehmen. Zum anderen sei es eher unwahrscheinlich, dass der nächste Winter genau so mild ausfalle wie der letzte. Die Unternehmensgruppe rechnet im Geschäftsjahr 2014/2015 sowohl für den Hornbach Holding AG Konzern als auch für den Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG weiterhin mit einem Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich und einem überproportionalen Anstieg des Betriebsergebnisses.

Autor:
Holzi am 30. Jun. 2014 um 04:37 Uhr
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