Meisterteam macht sich stark für die Zukunft



Die Meisterteam-Verbundgruppe hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 21,7 Mio. Euro erzielt, das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 12 neue Mitgliedsunternehmen und 10 neue Vertragslieferanten verstärken die Kooperation. Diese Zahlen nannte Geschäftsführer Thomas Schley bei der Gesellschafterversammlung in Berlin, die unter dem Leitmotiv „Meisterteam-Fachbetriebe – stark für die Zukunft“ stand.

Die Voraussetzungen für die starke Zukunft der Verbundgruppe sieht der Aufsichtsratsvorsitzende Horst Brockmann in der stabilen Konjunktur und den weiterhin guten Prognosen insbesondere für das Ausbauhandwerk, zu dem den überwiegende Teil der Meisterteam-Betriebe gehört. Unterstützt würden die Unternehmen von der Qualitätsoffensive und einem individuellen Leistungskonzept für die Mitglieder.

Eine Zukunftsfrage der Wirtschaft ist nach Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling die Vernetzung sowohl innerhalb einzelner Branchen als auch branchen- übergreifend. Die Arbeit des Meisterteams bezeichnete der arbeitsmarkt- und sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion als gutes Beispiel für die Antwort auf diese Frage. Dabei müsse noch mehr deutlich werden, dass gute Fachkräfte ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Wirtschaft seien, betonte er vor den Unternehmern.

Qualität und Leistung waren Kernthemen von Fachvorträgen und Impulsreferaten. Auf der Meisterteam-Messe, die traditionell zur Jahrestagung gehört, präsentierten industrielle Vertragslieferanten und Dienstleister als Partner des Meisterteams neue und bewährte Produkte und Dienstleistungen.

Um ein Zukunftsthema ging es auch beim Meisterteam-Innovationspreis, der zum vierten Mal ausgeschrieben war: „Handwerk 2020 – wie machen Sie Ihren Betrieb fit ?“ Reinhard Cordes, Geschäftsführer der Frerichs-Glas-Gruppe und Stifter des Preises, zeichnete in Berlin drei Tischlereien für zukunftsweisende Konzepte bzw. Innovationen aus. Die drei Plätze sind mit 3.000, 2.000 und 1.000 Euro dotiert.

Platz 1 geht an die Deezbüller Holzwerkstatt in Niebüll (Schleswig-Holstein) für die Entwicklung des Führungsinstruments „Team 3“, das interne Prozesse zum Beispiel durch offene und intensive Kommunikation verbessert und das „Wir-Gefühl“ der Mitarbeiter stärkt.

Für eine technische Innovation erhält die Tischlerei Eigenstetter aus Rehna in Mecklenburg-Vorpommern den Preis (Platz 2). Der Handwerksbetrieb hat ein roboterbasiertes CNC-Bearbeitungssystem zur Realisierung großvolumiger Frästeile auf unterschiedlichen Spannsystemen entwickelt.

Der 3. Platz würdigt das Konzept der Tischlerei Bartholl aus Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) für das Projekt zur Gestaltung des Generationswechsels („Gemeinsam Richtung Zukunft“). In den Prozess der Umstrukturierung werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einbezogen.

Autor:
Holzi am 21. Mai 2014 um 09:54 Uhr
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