Neue Zukunftsmärkte für Holz erfolgreich erschließen



Das Forschungsprojekt „Holzwende2020plus“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, hat das Ziel, neue Märkte für den nachwachsenden Rohstoff Holz zu erschließen und innovative Anwendungsfelder für die Baubranche zu entwickeln. Die jetzt online geschaltete Homepage www.holzwende2020.de präsentiert das Projekt und die erwarteten Ergebnisse.

Durch seine thematische Fokussierung auf den verstärkten Holzeinsatz im Industrie- und Siedlungsbau greift das Projekt aktuelle, politische Forderungen auf. Die vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft im September 2004 präsentierte „Charta für Holz“ zur verstärkten Holznutzung zugunsten von Klima, Lebensqualität, Innovationen und Arbeitsplätzen wurde im neuen Koalitionsvertrag bestätigt. Danach soll der Verbrauch von einheimischem Holz in den nächsten zehn Jahren um 20 Prozent gesteigert werden. Auch der Rat für Nachhaltige Entwicklung unterstreicht in seinen Empfehlungen „Wald- und Holzwirtschaft in der Nachhaltigkeitsstrategie“ die Notwendigkeit, heimisches Holz aus naturnaher Bewirtschaftung insbesondere im Baubereich verstärkt zu verwenden.

Bauprodukte aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sichern Arbeitsplätze in zukunftsfähigen Märkten, sparen Energie und andere begrenzte Ressourcen und tragen so zum Klimaschutz bei. Den Nutzern der Gebäude bieten sie außerdem ein gesundes Raum- und Wohnklima, da sie Feuchtigkeit ausgleichen und keine Schadstoffe in die Luft abgeben. Trotz dieser Vorteile bleiben der Holzbau und die Nutzung von Holz hinter ihren Potenzialen weit zurück. Das Projekt „Holzwende 2020plus“ hat das Ziel, die Ursachen dafür zu identifizieren und Strategien zu entwickeln, um gegen zu steuern. Auf der Basis von Trendanalysen werden in Praxisprojekten konkrete Strategien erarbeitet, um neue Perspektiven für den Rohstoff Holz im Bausektor aufzuzeigen. So werden unter anderem neue Werkstoffe auf Holzbasis entwickelt, regionale Netzwerke initiiert sowie lokale Märkte für die Holznutzung im Neu- und Altbau erschlossen.

An dem mehrjährigen Verbundprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, sind folgende Partner aus der Wissenschaft beteiligt:

  • Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT),
  • Holzforschung München (HFM) der TU München,
  • Steinbeis-ForschungsInstitut für Nachwachsende Rohstoffe
    (SFIN),
  • triple innova und
  • Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (Projektkoordination).
    Durch die Einbindung von vier Praxispartnern wird die Praxisnähe und der Transfer der Ergebnisse in die Wirtschaft gewährleistet. Folgende Partner sind beteiligt:

    • Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. (BAKA),
    • Centrum für Energietechnologie Brandenburg GmbH (CEBra),
    • Lais Holzbau GmbH und
    • TECNARO GmbH.

Die enge Verbindung von Praxis und breiter wissenschaftlicher Basis bietet eine gute Voraussetzung für die gemeinsame erfolgreiche Erschließung des Zukunftsmarktes „Bauen und Sanieren mit Holz“.

Autor:
Holzi am 13. Jul. 2009 um 04:30 Uhr
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[...] auf jeden Fall gerade gut zum aktuellen Posting zur Erschliessung von neuen Holzmärkten in Holzis Blog. Bookmarken oder verteilen [...]

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