Die „Abwrackprämie“ jetzt auch für alte Fenster



In Osnabrück, Verden und Amelinghausen trafen sich in der ersten Märzwoche die Vertreter von insgesamt fast 200 Fenster bauenden Betrieben aus Niedersachsen und Bremen, um sich über die aktuellen Entwicklungen zu informieren und um sich mit den Kollegen auszutauschen.
Glaeseren-Fabrik_kleine-Gruppe
Der Entwurf zur Energieeinsparverordnung 2009 sieht für den Fenstertausch einen U-Wert von 1,3 W/m2K vor, durch den die bewährte IV-68-Konstruktion an die Grenzen geführt wird. Diesbezüglich müssen jetzt alle Reserven mobilisiert werden, die noch im 2-Scheiben-Isolierglas (Ug < 1,1 W/m2K), im Randverbund (Psi-Wert < 0,06 W/mK) und im Rahmen (Uf < 1,4 W/m2K) stecken. Die fenster marke tischler e.V. stellt ihren CE-plus-Lizenznehmern in Kürze entsprechende Prüfergebnisse für den Nachweis des Holzrahmens zur Verfügung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bezuschusst ab dem 01.01.2009 unter folgenden Voraussetzungen den Austausch von Fenstern oder Haustüren als Einzelmaßnahme und zwar in Höhe von 5 % der förderfähigen Investitionen, jedoch mit max. 2.500 Euro je Wohneinheit bei einer Untergrenze von mind. 300 Euro:
Der Zuschuss ist nicht mit dem Steuerbonus für Handwerksleitungen kombinierbar.
Das KfW-Förderprogramms Nr. 430 sieht U-Werte für das Fenster von max. 1,3 und für die Haustür von max. 2,0 W/m2K vor, die deutlich unter dem augenblicklich gesetzlich geforderten Niveau der EnEV 2007 liegen (UW-Wert max 1,7 bzw. UD max. 2,9 W/m2K).
Weiterhin sind alle Fenster eines Gebäudes bzw. einer Wohnung zu tauschen; Ausnahmen sind von einem Sachverständigen zu begründen.
Die komplette Beantragung und Abwicklung führt der Auftraggeber mit seiner Hausbank durch.

Aktueller Stand der CE-Kennzeichnung

Nach der Verlängerung der Koexistenzphase bis zum Februar 2010 nutzt die fenster marke tischler e.V. die Zeit, weitere Entwicklungen im Interesse ihrer CE-plus-Lizenznehmer voranzutreiben, wie zum Beispiel die ergänzenden Prüfungen für nach außen öffnende Fenster, die Messung der U-Werte im Rahmen, eine Software-Oberfläche für die CE-plus-Systemmappe zur komfortablen Eingabe und Erzeugung der CE-Begleitdokumente. Die Weiterentwicklung des Handbuchs zur werkseigenen Produktionskontrolle zu einer interaktiven CD-ROM macht es jetzt erstmals möglich, dass die betroffenen Mitarbeiter sich selbst das entsprechende Hintergrundwissen aneignen.

Das sollten Sie sich vormerken: Am 13. Mai führt die fenster marke tischler gemeinsam mit den Beschlaghandelspartner in Hannover eine CE-plus-Lizenzschulung durch, für die Sie sich noch anmelden können!

Glas und Energieeinsparverordnung

„Weder Krypton noch Vakuum im Scheibenzwischenraum werden der Branche das 3-Scheiben-Isolierglas ersparen“, so Reinhard Cordes, Geschäftsführer der Frerichs Glas GmbH in Verden. In Kombination mit einem wärmetechnisch verbesserten Randverbund seien nicht nur Fenster-U-Werte von 1,3 W/m2K, sondern auch – im Hinblick auf die nächste Novelle der EnEV im Jahr 2012 – von unter 1,0 W/m2K realisierbar. Reinhard Cordes sprach auch die sicherheitstechnischen Aspekte sowie die dazugehörigen bauaufsichtlich eingeführten Regeln und Gesetze (TRLV, TRAV, TRPV) kurz an.

Das sollten Sie sich vormerken: Am 23. April wird in Verden ein ganztägiges Seminar „Glasanwendung“ zu den oben angesprochenen sicherheitstechnischen Aspekten stattfinden. Sie können sich dafür noch anmelden!
Zu Recht anspruchsvoll

Fensterkauf: Deutsche sind anspruchsvoll

Als überraschendes Ergebnis einer von Roto-Frank beauftragten forsa-Studie standen eine „gute Qualität“ (82 %), das „Energieeinsparpotenzial“ (81 %), eine „lange Lebensdauer“ (69 %), die „Garantie“ (65 %) und der „Einbruchschutz“ (61 %) an oberster Stelle. Nur für 56 % der Befragten war der „günstige Preis“ ausschlaggebender Faktor bei der Entscheidung beim Fensterkauf. Darauf aufbauend entwickelte Volker Fitschen, Geschäftsführer Roto Frank Fenster- und Türentechnologie Vertriebs-GmbH, eine Marketingstrategie für „Wohnraumspezifische Fenster“, die den Kunden die gewünschten Funktionen ganz gezielt dort zur Verfügung stellt, wo sie auch gebraucht werden, wie zum Beispiel im Kinderzimmer, Arbeitsraum, Bad oder im Wohnzimmer.

Autor:
Holzi am 26. Mär. 2009 um 15:19 Uhr
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