Baumwipfelpfade aus Holz machen die Natur von oben erlebbar



Einmal wie ein Adler über dem Wald schweben und alles im Blick haben: Baumwipfelpfade machen die Welt in luftiger Höhe erlebbar und sorgen für ein Naturerlebnis der besonderen Art. Dabei bestehen die nicht immer schwindelfreien Pfade selbst überwiegend aus dem Besten des Waldes: Nämlich aus stabilem und langlebigem Holz . Das Baumaterial stammt aus nachhaltig betriebener Forstwirtschaft und schützt als CO2-Senke außerdem das Klima.
 moderner Baumkronenweg im Kellerwald am hessischen Edersee  Foto Baumkronenweg Edersee
„Holz ist ein vielseitig einsetzbares Multitalent. Sei es für den Hausbau, als Bodenbelag, als Bestandteil von Möbeln oder wie hier in Form von attraktiven und naturnahen Erlebnispfaden: Holz macht die Reichhaltigkeit der Natur perfekt erlebbar“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie (HDH), Dirk-Uwe Klaas.

Holz ist ein überaus vielseitiger Bau- und Werkstoff und es wächst ständig nach. „Deutschland verfügt über mehr als 30 Prozent Waldfläche, die allesamt nachhaltig bewirtschaftet werden. Nachhaltigkeit ist dabei nicht bloß eine Floskel. Seit nunmehr 300 Jahren steht der Begriff für den sorgsamen Umgang der deutschen Forstwirtschaft mit den vorhandenen Ressourcen“, so Klaas. Das bedeutet: Es wird weniger Holz verbraucht als nachwächst. Und das hat gute Gründe. Wälder sind besondere Ökosysteme, die Schutz, Nahrung und reichhaltigen Lebensraum für Flora und Fauna bieten. Sie liefern Sauerstoff, filtern Verschmutzungen aus der Luft und wirken in Form von Parks in Städten auflockernd. „Außerdem erfüllen sie eine wichtige Schutzfunktion für die Kulturlandschaft. So sichern sie beispielsweise in den Bergen menschliche Besiedlungen und Verkehrswege vor Steinschlag, Erdrutschen und Lawinen und sie sind als Lärmschutzwälder eine Wohltat für die Gesundheit“, erklärt Klaas.

Zusätzlich dient der Wald als CO2-Senke: Während seines Wachstums speichert er große Mengen des klimaschädlichen Kohlendioxids in Form von Kohlenstoff. Je mehr Holz genutzt und in der Folge neu angepflanzt wird, desto größer ist dieser Effekt. Eine einzige Fichte kann im Laufe von rund 100 Jahren bis zu 1,8 Tonnen des klimaschädlichen CO2 im Holz binden. „Produkte aus Holz sorgen also für eine Absenkung des Kohlendioxidanteils in der Atmosphäre. Je länger sie genutzt werden, desto besser ist das letztendlich für die Umwelt“, so Klaas. Dazu zählen auch die zahlreichen Baumwipfelpfade, die es mittlerweile über ganz Deutschland verteilt zu sehen und zu erleben gibt. Ihr Holz wird bei entsprechender Pflege die nächsten Jahrzehnte problemlos überdauern und vielen Generationen ein faszinierendes Naturerlebnis und einen einmaligen Blick über die Baumkronen des Waldes ermöglichen. HDH/DS

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Holzi am 26. Feb. 2013 um 07:25 Uhr
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