Großer Branchentreff in Bochum vom Fachverband Tischler NRW



Der RuhrCongress im Zeichen des Tischlerhandwerks: Der Fachverband Tischler NRW lud am 20. und 21. September zum Treffpunkt Tischler 2013 nach Bochum ein. Bei dem insgesamt vierten großen Branchentreffen informierten sich über 550 Tischler aus ganz NRW über neue Trends und Entwicklungen. Neben geballten Fachinformationen in Ausstellungen, Vorträgen und Workshops wartete auf die Teilnehmer auch ein unterhaltsames Rahmenprogramm. So konnten die Tischler beispielsweise Treffsicherheit beim großen Torwand-Wettbewerb beweisen. Mit Auszügen aus seinem Programm „Mundwinkel hoch“ sorgte Comedian Bernd Stelter am Freitagabend für einen heiteren Ausklang.

Der Treffpunkt Tischler 2013 startete mit einem guten, alten Bekannten: Günter, dem inneren Schweinehund. Motivationstrainer Dr. Stefan Frädrich zeigte in seinem Impulsvortrag, wie man Günter in den Griff bekommt und sich mit ihm anfreunden kann. Denn Günter, der für Frädrich stellvertretend für das Gehirn steht, will richtig gefüttert werden: vor allem mit guten Ideen und Gedanken.

„Wir haben unseren Mitgliedsbetrieben bereits 2011 im RuhrCongress Bochum ein sehr umfangreiches, unterhaltsames und informatives Programm geboten“, betonte Rainer Söntgerath, Vorsitzender des Fachverbandes Tischler NRW. „In diesem Jahr ist es uns gelungen, die Attraktivität des Treffpunktes noch einmal zu erhöhen – und dadurch die Zahl der Teilnehmer von knapp 400 in 2011 auf nunmehr deutlich über 550 zu steigern.“

Marktplatz im Großen Saal

Mittelpunkt des Treffpunktes war der Marktplatz im Großen Saal. Dort präsentierten sich auf rund 3.000 Quadratmetern über 50 Zulieferunternehmen – von Maschinen- und Werkzeugherstellern über Holzhändler bis hin zu EDV-Spezialisten. Zusätzlich haben einige von ihnen ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Aktionsbühne praxisorientiert demonstriert. Vier Sonderschauen boten zudem einen vertiefenden Einblick in unterschiedliche Themen: Die „Digitale Tischlerwerkstatt“ zeigte nützliche Software und Tools für die Werkstatt, das Büro und die Montage. In der Sonderschau „Akustik und Brandschutz“ konnten sich die Besucher über innovative Materialien aus diesen beiden Bereichen informieren. Wie Betriebe ihre Außendarstellung verbessern können, erfuhren sie in der „MarketingWerkstatt“. Und im Foyer widmete sich die Sonderausstellung „Fit im Betrieb“ dem Thema Gesundheit.

Kompakte Information – 16 Workshops

Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Workshops. Von der Beratung für die Zielgruppe 55plus über den Umgang mit Konflikten und Reklamationen bis hin zu CNC-Technik und dem Schutz vor Burn-out: Insgesamt 16 unterschiedliche Themen wurden an den beiden Tagen aufbereitet, präsentiert und diskutiert. „Die Workshops sind für uns als Betriebsinhaber, aber auch für die Mitarbeiter in den einzelnen Tischlereien von hohem Nutzen“, sagte Wolfgang Hoffmann, Obermeister der Tischlerinnung Bochum. „Aus den kompakten Informationen lassen sich hervorragend Impulse für das eigene Unternehmen und die eigene Arbeit ableiten.“

Alfred-Jacobi-Preis für innovative Betriebe

Der Treffpunkt Tischler 2013 schloss am Samstagnachmittag mit der Verleihung des Alfred-Jacobi-Preises, dem Innovationspreis des nordrhein-westfälischen Tischlerhandwerks. In diesem Jahr wurden Betriebe ausgezeichnet, die mit kreativen Ideen in den Bereichen „Tischlerleistung erleben“ und „Im Zeichen der Marke“ punkten konnten. Aus über 30 Bewerbungen wurden in beiden Kategorien jeweils drei Sieger gekürt. Der Erstplatzierte erhielt ein Preisgeld von 3.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierte wurden jeweils mit 2.000 bzw. 1.000 Euro belohnt. „Das Tischlerhandwerk steckt voller kreativer, individueller und innovativer Ideen – das beweisen die Beiträge zum Alfred-Jacobi-Preis“, sagte Dieter Roxlau, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Tischler NRW. „Mit dem Wettbewerb möchten wir diese Ideen fördern und belohnen – und auch zeigen, dass innovative Unternehmensführung im Tischlerhandwerk kein Einzelfall ist und vor allem auch für kleine Betriebe erreichbar ist.“

Der Innovationspreis für das nordrhein-westfälische Tischlerhandwerk wurde nach Bochumer Tischlermeister Alfred Jacobi benannt, der im Sommer 2010 nach schwerer Krankheit überraschend verstorben ist. Als Obermeister der Tischlerinnung Bochum, als Vorsitzender des Landesverbandes und nicht zuletzt als Präsident des Bundesverbandes hat Alfred Jacobi entscheidende Weichen für das Tischlerhandwerk gestellt.

Autor:
Holzi am 26. Sep. 2013 um 04:21 Uhr
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