Mein Traumberuf "Tischler/in". #002



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Wie versprochen geht es weiter, Heute mit Portraits, Grundgedanke und Gesamtinhalt. Ich dachte nie, was da für Probleme auf einem zukommen, wenn man ein Buch schreibt. Die Urheberrechte bei Texten und Bildern, nur nicht einen Ähnlichen Satz schreiben wie in anderen Fachbüchern. Die Berufsgenossenschaft, lehte meine Bitte um Kopien ab, gerade solch eine Einrichtung sollte doch dafür sein, wenn Ihre Texte und Bilder publik werden! Mein Buch ist kein Fachbuch, sondern ein Ausbildungsempfehlung! Ich erwarte wie immer euren Kommentar!

Mein Name; Michael Hell,
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geb. 1961 in der Pfalz (Landstuhl), verheiratet,
ab 1976 Ausbildung zum Tischler,
1985 Meisterprüfung im Tischlerhandwerk,
Mit Ausnahmen zur Weiterbildung und 4 Jahre Tätigkeit in einer Zimmerei, immer im Bereich des Tischlerhandwerks, als Geselle, Vorarbeiter, Meister und Betriebsleiter. Durch Fremdverschulden sitze ich im Rollstuhl, dadurch wurde mir auch ermöglicht diese Ausbildungshilfe in Buchformat schneller fertig zu schreiben.
Mein Beruf, ist auch mein Hobby, seine Vielfalt und die daraus ergebenen Gestaltungsmöglichkeiten sind gigantisch, das ein Lebenszyklus nicht ausreicht alles zu verarbeiten. Ich glaube das jeder Tischler meiner Darstellung vom Beruf zustimmt, und auch vieles das mein Berufsleben begleitete auf jeden einzelnen Handwerker ob Maurer, Schuhmacher, Schlosser usw. zutrifft.

Ein Beruf ist das Rückrat des Lebens.
FRIEDRICH WILHELM NIETZSCHE

Mein Name Michael Finger,
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oder "Holzi" kommt von Holztechniker, mit dem ich mich am Anfang meiner Internet Zeit in den Foren die mich Interessiert haben angemeldet habe. Ich, Michael Finger bin Blogger, Webmaster, aber vor allem Holztechniker. Im Blog schreibe ich über die Holzbranche und deren Entwicklung, wie auch über Produkte aus Holz . Auf der Webseite / Social Networks geht es mir um Grundlagen der Holzbranche. Schwerpunkte sind vor allem Sägewerk, Holztrocknung , Tischlerei und Holzarten.
Zu meiner Person ist zu sagen, bin 1964 in Morbach geboren und auf Sägewerken aufgewachsen (Das war immer schön mitten auf den Sägewerk zu wohnen). Habe die Hauptschule besucht bis zum Abschluss und dann eine Lehre als Betriebsschlosser gemacht, um die Grundlagen der Metallbearbeitung zu erlernen. Sägewerker habe ich nach meinem Abschluss als Betriebsschlosser in einer 2 Jährigen Ausbildung mit Blockunterricht an der Holzfachschule Bad Wildungen erlernt. War 4 Jahre bei der Bundeswehr, aus Überzeugung. Meinen Holztechniker habe ich an der Fachschule Holztechnik & Gestaltung Hildesheim gemacht. Das Hochleistungshobelwerk der Klausner Holz Thüringen (KHT) geleitet als Werksleiter.
Seit 2002 Webmaster und Berater in der Holzbranche.
Sie möchten noch mehr über mich oder meiner Webseite wissen? Dann einfach eine eMail mit kurzer Vorstellung und Artikelidee an techniker@holzwurm-page.de schicken.

MEIN GRUNDGEDANKE

Die Arbeitsabläufe, sowie die Zusammenstellungen von Holzverbindungen und Konstruktionsbeispielen, ist eigentlich nicht der Sinn meines Buches. Auch die Beschreibung des Pädagogischen Umgangs mit dem Auszubildenden und der allgemeine Ablauf im Betrieb und Schule sind nur ein Muss! Ein Kompilator bin ich erst recht nicht, sondern dieses Buch soll mehr an die Ursprünge und Verantwortung einem Auszubildenden und unserem Handwerk gegenüber wieder offen darlegen. Wir in unserem Handwerk, müssen uns doch ernsthaft überlegen, ob der jetzige Ausbildungsablauf dem Handwerk vom Nutzen ist. In der Vergangenheit wurden bestimmte Verantwortungsbereiche unserer Ausbildungspflichten, an Staatliche- und Verbandseinrichtungen abgeschoben. Die Begründungen eines Handwerksmeisters liegt auf der Hand; „für Theorie und Übungsstücke ist keine Zeit“. Der Umsatz und ein voller Einsatz des Auszubildenden, ist leider Heute zu ca. 95 % die Einstellung vieler Ausbildungsbetrieben.
Dem zur Zeit immer akuter werdendem Fachkräftemangel im Tischlerhandwerk, versuche ich mit diesem Buch entgegen zu wirken. !! Auch ich kann nicht Zaubern !! Der Aussenstehende wird fragen „wieso? Wir haben doch so viele Arbeitslose Tischler.“ Jetzt komme ich wieder zurück auf abgeschobenen Ausbildungspflichten. Das Haupte Ausbildungsvolumen liegt bei Handwerkskammern, bei Staatlich unterstützten Vereinigungen, bei Privaten Gesellschaften usw. die sich alle aus dem Großen Topf von Zuschüssen Ausbildungshilfen, Förderprogrammen und wie die Geldquellen auch immer genannt werden, bedienen.
Wenn die Frage nach dem Ausbildungsbetrieb gestellt wird, stehen so manchem Betriebseigner die Haare zu Berge. Ich glaube dieser Teil meiner Interpretation betrifft alle Handwerksbetriebe und erklären auch mache Qualen die ein Betriebseigner durchmacht, bis er überhaupt eine qualifizierte Fachkraft findet.

Warum besinnen wir uns nicht auf alte Werte, und Bilden unsere Lehrlinge selbst richtig aus? Auch ein wenig Politik ist hier angebracht; „Wer soll das bezahlen?, und, und, und....................“ Hier die Antwort; „Gebt das Geld den Leuten für die Ausbildung, die auch später die Fachkräfte benötigen„ So einfach ist die Lösung des Mangels an qualifizierten Fachkräften. Faktisch müssen wir uns mehr um die Auszubildenden bemühen, und der Auszubildende sich mehr an seine Pflichten und den Sinn einer Ausbildung erinnern.

ZUR ANWENDUNG!

Jedem Auszubildendem ist zu Beginn der Lehrzeit dieses Buch mit einem Ordner auszuhändigen.
Über die Ausbildungsjahre sollten die Vorschläge und die damit zusammenhängenden Anwendungen und Theorien vom Auszubildendem beherrscht werden.
Über die Pflichten und Rechten, sollte im Vorfeld jede Partei informiert sein.
Auch im Ausbildungsbetrieb sollte Fachzeichnen die Ausbildung beinhalten. Kleine Skizzen, oder Detailzeichnungen, Aufrisszeichnungen, oder als eine Art Hausaufgaben, von einem Aktuellem Auftrag eine Zeichnung .
Die Grundlagen der Geometrie sollten vom Auszubildendem ebenso beherrscht werden wie die Mathematik selbst, auch hier für ist der Ordner gedacht.

Die Reihenfolge der Ausbildungskriterien können nach bedarf im Buch verschoben werden. Der Ausbilder
bestimmt Betriebsbedingt den Ablauf.

Im Ordner sollte auch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Tischler / Tischlerin vorhanden sein.

ZUM ÜBEN!

Sägen, Hobeln und Schleifen (Hand)
Schärfen von Handwerkzeug
Massivholzverarbeitung (Hand)
Platten-Werkstoffe
Handwerkzeug und Pflege
Verhalten an der Baustelle
Eckverbindungen normale
Eckverbindungen moderne (ausländische)
Eckverbindungen mit Beschlägen
Zinken, alle Arten
Überblattungen
Schlitz und Zapfen
Eckverbindungen allgemein
Fälze und Nuten
Graten
Keilverschlüsse
Maschinenarbeiten und Pflege
Beschlagsverarbeitung
Furnierarbeiten
Oberflächenbearbeitung
Arbeiten mit Kunststoff, Metall, Stein, Glas usw.
Zeichnerische Grundlagen (Skizzen-Details)
Räumliches Denken
Geometrische und Mathematische Grundlagen
Austragungen (Zeichnen)
Zeichnungen und Pläne lesen lernen
Sichtbar gemachte Verbindungen (Zeichnen)

1. Auflage: August 2008

Herausgeber, Druck und Gestaltung;
Michael Hell, Tischlermeister & Designer
Michael Finger, Holztechniker

Den ersten Artikel findet man unter Mein Traumberuf "Tischler' in" 001

© 2oo8 by Hell M.

Autor:
Hell.M am 13. Dez. 2008 um 22:52 Uhr
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[...] Holzwurm (hat ein Buch zum Beruf Tischler herausgebracht über Ausbildung, fachliches und pädagogische Ideen) [...]

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