Mit der Wohnwand in die Zukunft



wohnzimmer
Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat innerhalb der Wohnung das Wohnzimmer deutliche Veränderungen erlebt. Ganz früher war es das Edelzimmer, das nur sonntags genutzt wurde. Danach der repräsentative Raum für das Empfangen von Gästen, dann im Laufe der 70er Jahre zentraler Familienplatz zum Fernsehen. In all diesen Zeiten war das Wohnzimmer stets ein eigener Raum. Sein besonderer Status wurde dadurch ausdrücklich unterstrichen. Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie: „Ende des letzten Jahrhunderts wandelten sich die Grundrisse gewaltig, die sogenannte Verschmelzung der Wohnbereiche begann.“

An die offene Küche wurde das offene Esszimmer angegliedert. An das offene Esszimmer das offene Wohnzimmer. Weitestgehend wird heute auf Wände verzichtet. Wenn das nicht möglich ist, öffnen große Durchbrüche die räumlichen Trennungen. Durch die Verschmelzung der Kernwohnbereiche entstehen erweiterte Nutzungsmöglichkeiten und immer auch ein Mehrwert. Das Wohnzimmer bekommt dadurch heutzutage einen ganz neuen Stellenwert innerhalb der Wohnung. Die insgesamt offene Gestaltung veränderte natürlich auch den Anspruch an die Wohnzimmermöbel. „War es früher die gewaltige Schrankwand, die den Raum fast ausfüllte, müssen es heute leichte Wohnwände sein, die sich in das offene Bild leicht einpassen und nicht zu dominant wirken“, so Klaas.

Sie sollen wie selbstverständlich an der Wand stehen, ohne aufzufallen, so als wären sie schon immer da gewesen. Über diese optische Veränderung hinaus sind moderne Wohnwände Multitalente in Sachen Stauraum und Entertainment. Gern bestehen sie heute aus einem Lowboard mit Schubladen. Hier können technisches Equipment, DVDs, CDs und so weiter sauber untergebracht werden. Über dem Lowboard kann ein Flachbildschirm entweder direkt auf der Wand angebracht oder in einem Schrank mit Schiebetüren integriert werden. Schwenkbare Arme ermöglichen den Zuschauern von fast allen Seiten aus ein strahlendes Bild. Eine Kommode mit Schüben in Kombination mit einem klassischen Schrankelement bietet Platz für die typischen Wohnzimmerutensilien. Das können das besondere Geschirr, die feinen Gläser, Tischwäsche, Kerzenleuchter, Vasen oder ähnliches sein, halt alles, was man nicht sichtbar unterbringen möchte. Wohnwände können aber auch einen gläsernen Vitrinenschrank aufnehmen, in dem man die eigenen „Ausstellungsstücke“ wie beispielsweise Erinnerungsstücke aus fernen Ländern oder außergewöhnliche Porzellanfiguren sichtbar und vielleicht sogar beleuchtet arrangieren kann.

Durch die modulartigen Wohnwandelemente entstehen gleich mehrere Vorteile: Die Anbringung an der Wand kann individuell unterschiedlich erfolgen, sie kann ebenso auf die Gegebenheiten bei der Raumplanung angepasst werden und schließlich kann man im Bedarfsfall weitere Elemente dazu kaufen.

Vom Material her gibt es solche Möbel in vielen verschiedenen Ausführungen. Edel und wertig ist die Massivholzvariante aus Laubholz . Hier reicht die Palette von den hellen Hölzern wie Buche und Esche hin zu dunkel anmutenden wie der dunklen Eiche oder dem Nussbaum. Griffe für Schübe und Schrank sind hier gern aus hochwertigen Metallen wie Edelstahl oder Aluminium. Im Furnierbereich gibt es heute ein Riesenangebot. Hier können exotische Holzfurniere aus dem lebhaften Palisander oder Zebrano wunderbar natürliche Impressionen liefern. In Kombination mit ruhigeren Furnieren oder unifarbenen Lackfronten entstehen hier einzigartige Kombinationen und Akzente. Der Lackbereich ist alles in allem vielseitig. Neben den Klassikern matt und glänzend gibt es etwa die Metalloptik oder rutschfeste Lacke . Die Farbenvielfalt ist dabei immens, und so ist für jeden noch so individuellen Geschmack etwas dabei. Die Vitrinenelemente können in durchsichtigem oder satiniertem Glas bestellt werden. Moderne Lichttechnik strahlt auf Wunsch die komplette Vitrine aus.

Autor:
Holzi am 11. Jul. 2008 um 10:00 Uhr
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