Per Schaukelstuhl zur Meisterschaft



Matthias Obert heißt der Deutsche Meister der Tischler- und Schreinergesellen 2009. Beim Leistungswettbewerb des Ge­werks zeigte der 20-jährige aus Steinach (Baden-Württem­berg) das größte handwerkliche Können. Sein Werkstück wurde von der Jury mit den meisten Punkten bedacht. Den zweiten Platz erkämpfte sich Richard Martin Schauer aus Rohrdorf (Bayern). Dritter wurde Philipp Surmann aus Lan­genberg (Nordrhein-Westfalen). Der Bundesverband Holz und Kunststoff (BHKH) hatte den Titelkampf vom 9. bis 11. November in der Fachschule für Holztechnik in Stuttgart ausgerichtet.
BHKH PM Werkstück
Die Freude stand dem Sieger ins Gesicht geschrieben, als er die Glückwünsche von BHKH-Präsidiumsmitglied Anton Gindele entgegennahm. „Das ist wirklich ein Knaller“, sagte er grinsend, „das hätte ich nicht gedacht, dass ich das Ding so gut wuppe. Es war echt schwierig.“

Das Ding war ein Schaukelstuhl aus massiver Eiche. Designer Michael Niederhuber hatte das Werkstück eigens für den Wett­kampf entworfen. Jeder der elf Teilnehmer musste es anhand einer Fertigungszeichnung innerhalb von 19 Stunden herstellen. Eine Experten-Jury bewertete anschließend die Qualität der handwerklichen Ausführung.

Als Preis bekam der neue Deutsche Meister neben einer Urkunde eine Handmaschine der Firma Festool und ein prall gefülltes Schraubenregal von SPAX. Obert wurde in der Schreinerei Moser in Haslach ausgebildet.
BHKH PM Obert
Auch der Vizemeister Schauer und der Drittplazierte Surmann konnten eine Handmaschine von Festool in Empfang nehmen, dazu noch je einen Rucksack mit SPAX-Artikeln. Schauer hat sein Handwerk in der Möbelwerkstätte Deml in Aschau gelernt, Surmann bei Tischlermeister Reinhard Ahrens in Rietberg.

Von der Fachzeitschrift BM erhielten die drei Sieger zusätzlich ein Gratis-Jahres-Abonnement. Für alle Teilnehmer gab es als Aner­kennung ein Werkzeug-Set von Festool und eine Urkunde vom BHKH.

Der Wettkampf in Stuttgart fand im Rahmen des Leistungswett­bewerbs des Deutschen Handwerks statt. Unter dem Motto „Profis leisten was“ (PLW) organisieren ihn die verschiedenen Gewerke alljährlich für die Jung-Gesellen des jüngsten Ab­schluss-Jahrgangs. Diese treten in der Regel zunächst auf Innungs- und Handwerkskammerebene gegeneinander an, dann auf Landes- und schließlich auf Bundesebene. Die Sieger kom­men jeweils eine Runde weiter.

Autor:
Holzi am 13. Nov. 2009 um 06:19 Uhr
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