Waldstrategien der Bundesregierung nicht mehr zeitgemäß

Do

12

Mai

2011

Forstarbeit im Baum Bildquelle: obs Bilddatenbank„Wer die Abschaltung von Atomkraftwerken fordert, darf den Wald als wichtige Energiequelle und Energielieferanten nicht ausschalten“, so die Forderung der Vertreter des Deutschen Kommunalwaldes anlässlich ihrer Bundestagung in Suhl. „Dabei ist die energiepolitische Bedeutung des Waldes in Politik und Forstwelt scheinbar noch nicht angekommen. Bei der Bundesregierung, den Ländern und Landesforstverwaltungen, aber auch in der Politik und forstlichen Verbänden herrscht zur Zeit noch sprichwörtliches Schweigen im Walde, was die aus dem angekündigten Atomausstieg zu ziehenden Konsequenzen für die nationale Waldpolitik anbelangen und wie der Widerspruch zwischen vermehrter Nutzung nachwachsender Rohstoffe als Energieträger und der weiteren Ressourcenverknappung aufgelöst werden könnte. .... weiter lesen >>>



Start der WWF-Kampagne „Deutschland wird Wald.Meister 2011“

Mi

11

Mai

2011

Papierwald copy: David Biene / WWFMit einem symbolischen „Papierwald“ auf den Stufen des Konzerthauses am Berliner Gendarmenmarkt hat der WWF seine Kampagne „Deutschland wird Wald.Meister 2011“ gestartet. Unter dem Motto „Wald steckt da, wo wir ihn nicht erwarten“, macht die Installation des Künstlers Fred Pommerehn auf den hohen Papierverbrauch der Deutschen aufmerksam. Der begehbare Papierwald aus 23 „Bäumen“ mit bis zu sechs Metern Höhe besteht aus rund 4.000 „Blättern“ aus Alltagsprodukten wie Weinkartons, Pappe, Eier- und Pizzakartons. .... weiter lesen >>>



EEG: Kaskadennutzung durchsetzen und bei Neuanlagen keinen Strom aus Waldholz mehr vergüten

Di

10

Mai

2011

Zur Diskussion über die Handlungsempfehlungen des EEG-Erfahrungsberichts erklärt Cornelia Behm, Sprecherin für Ländliche Entwicklung und für Waldpolitik der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

"Wenn die Bekenntnisse der letzten Jahre zur Kaskadennutzung von Holz ernst gemeint waren und keine leeren Worthülsen gewesen sein sollen, dann muss die Bundesregierung das jetzt bei der EEG-Novelle durch entsprechende Regelungen unter Beweis stellen. Das heißt, sie darf jetzt nicht die Vergütung für Altholz abschaffen, sondern muss vielmehr für Neuanlagen die Vergütung von Strom aus Waldholz abschaffen. Dann würde dort zukünftig nur noch Strom aus Landschaftspflegeholz, Altholz und Restholz, das bei der Holzverarbeitung anfällt, vergütet. Das wäre dann Nutzung mit zumindest einer Kaskadenstufe. .... weiter lesen >>>



Koalitionsverträge sehen FSC-Zertifizierung des Staatswaldes und Großschutzgebiete vor

Mo

09

Mai

2011

Die Umweltverbände BUND , Greenpeace, NABU und WWF haben die Ziele der künftigen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zum Wald begrüßt. Die Koalitionsverträge der beiden Bundesländer sehen vor, insgesamt 525.000 Hektar Landeswald nach den anspruchsvollen Kriterien des international anerkannten FSC (Forest Stewardship Council) zusätzlich zu zertifizieren sowie einen wichtigen Teil der öffentlichen Wälder dem Naturschutz und der Erholung zu widmen. Zusammen mit den FSC- zertifizierten Kommunal- und Privatwaldbetrieben wäre damit rund ein Drittel der jeweiligen Waldfläche in den beiden Bundesländern nach hohen ökologischen und sozialen Standards zertifiziert. .... weiter lesen >>>



Verjüngungskuren für den Wald

Mi

04

Mai

2011

(aid) - Was sich mancher wünschen mag, in unseren Wäldern ist es Realität: Sie verjüngen sich oder besser gesagt, sie werden verjüngt. Das klingt ein wenig nach Hautstraffung und Botox, hat mit den menschlichen Versuchen, jünger auszusehen als man ist, aber nichts zu tun. Hier ist es eine echte Verjüngung . Dort, wo Bäume absterben oder entnommen werden, entstehen Lücken im Wald . Das kann zufällig geschehen, z. B. durch Stürme oder andere natürliche Ursachen. Meistens wird die Verjüngung aber gezielt eingeleitet. Man entnimmt Bäume, um Holz zu gewinnen, unseren wichtigsten nachwachsenden Rohstoff. Auf den Flächen, die durch die Nutzung frei werden, bieten sich für junge Bäumchen günstige Wuchsbedingungen. Hier können sie sich entwickeln und richtig wachsen - viel besser als unter dem dunklen Schirm der großen Bäume im geschlossenen Waldbestand. Denn die Grundvoraussetzung für das Wachstum ist Sonnenlicht. .... weiter lesen >>>



Deutscher Wald: Verbaut oder verheizt?

Mi

04

Mai

2011

Holz als Energiequelle hat in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 1990 flossen 26 Prozent des jährlichen Holzrohstoffaufkommens in die energetische Nutzung – 2007 waren es bereits 42 Prozent. Vermutlich wird sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen, denn die Nachfrage nach erneuerbaren Energien steigt weiter an. .... weiter lesen >>>



Koalitionsvertrag ist Schlag ins Gesicht der seit Jahrzehnten nachhaltig wirtschaftenden Forst- und Holzwirtschaft im Land

Fr

29

Apr.

2011

„Damit sind unsere schlimmsten Befürchtungen eingetreten“, kommentierte Dr. Klaus Böltz, Präsident des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD), die Passagen zur Forst- und Holzwirtschaft in der Koalitionsvereinbarung der künftigen grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg. Als Kernland der Sägeindustrie sei das ein Schlag ins Gesicht für die seit Jahrzehnten nachhaltig wirtschaftende Forst und Holzwirtschaft vor Ort.

Der BSHD hatte sich mit einem Positionspapier früh in die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und SPD eingeschaltet, um auf die berechtigten Belange der Branche hinzuweisen. Die Rückmeldungen aus den Parteien gaben Anlass zur Hoffnung, dass wenigstens ein Teil der angesprochenen Themen Widerhall im Koalitionsvertrag finden könnte .... weiter lesen >>>



Stellungnahme VDS zum Koalitionsvertrag Grüne und SPD in Baden-Württemberg

Fr

29

Apr.

2011

Der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) vertritt mittelständische Sägewerksbetriebe in Baden-Württemberg und ist die Dachorganisation u.a. auch des VSH Baden-Württemberg. Der VDS kritisiert die im Koalitionsvertrag der neuen grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg geplanten Vorhaben in den Bereichen Naturschutz, Forst- und Holzwirtschaft. Insbesondere die geplanten umfangreichen Flächenstilllegungen von Waldflächen durch Herausnahme von zehn Prozent des öffentlichen Waldes aus der forstlichen Bewirtschaftung, die Einrichtung eines Nationalparks und eines Biosphärengebietes sowie Referenzflächen und restriktive Baumartenwahl durch eine FSC -Zertifizierung gefährden die ohnehin bereits angespannte Situation bei der Holzversorgung. .... weiter lesen >>>



Ostern ist mit höchster Waldbrandgefahr zu rechnen

Do

21

Apr.

2011

Der trockene März und der warme April mit Temperaturen über 20 Grad sorgen für erhöhte Waldbrandgefahr in den bundesweiten Wäldern. Die Nadel- und Blattstreu auf dem Waldboden ist komplett durchgetrocknet. In Wäldern mit hohem Nadelwaldanteil ist die Waldbrandgefahr noch höher. Höchste Vorsicht ist geboten, da die Wetterprognosen für Ostern sonniges Wetter voraussagen.

Hauptursache für Waldbrände ist unachtsames, fahrlässiges Verhalten im Wald . .... weiter lesen >>>



Umweltschützer fordern zehn neue Nationalparks in Deutschland

Di

19

Apr.

2011

Greenpeace hat am 11.04.2011 erstmalig in einem Gutachten dargelegt, wie Rotbuchenwälder in Deutschland im Verbund geschützt werden können. Die Umweltschützer fordern bis 2020 zehn neue Nationalparks und den sofortigen Schutz der alten Buchenbestände. Die Nationalparks sollen in folgenden Waldgebieten eingerichtet werden: Nordschwarzwald, Pfälzer Wald , Spessart, Steigerwald, Ammergebirge, Stechlinsee, Taunus, Solling, Teutoburger Wald und Thüringer Wald.
Buchenwald
"Durch den Schutz der Buchenwälder auf fünf Prozent der Waldfläche bis 2020 werden künftig nicht nur Arten wie Luchs, Wolf und Wildkatze geschützt .... weiter lesen >>>

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