Koalitionsverträge sehen FSC-Zertifizierung des Staatswaldes und Großschutzgebiete vor

Mo

09

Mai

2011

Die Umweltverbände BUND , Greenpeace, NABU und WWF haben die Ziele der künftigen Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zum Wald begrüßt. Die Koalitionsverträge der beiden Bundesländer sehen vor, insgesamt 525.000 Hektar Landeswald nach den anspruchsvollen Kriterien des international anerkannten FSC (Forest Stewardship Council) zusätzlich zu zertifizieren sowie einen wichtigen Teil der öffentlichen Wälder dem Naturschutz und der Erholung zu widmen. Zusammen mit den FSC- zertifizierten Kommunal- und Privatwaldbetrieben wäre damit rund ein Drittel der jeweiligen Waldfläche in den beiden Bundesländern nach hohen ökologischen und sozialen Standards zertifiziert. .... weiter lesen >>>



Verjüngungskuren für den Wald

Mi

04

Mai

2011

(aid) - Was sich mancher wünschen mag, in unseren Wäldern ist es Realität: Sie verjüngen sich oder besser gesagt, sie werden verjüngt. Das klingt ein wenig nach Hautstraffung und Botox, hat mit den menschlichen Versuchen, jünger auszusehen als man ist, aber nichts zu tun. Hier ist es eine echte Verjüngung . Dort, wo Bäume absterben oder entnommen werden, entstehen Lücken im Wald . Das kann zufällig geschehen, z. B. durch Stürme oder andere natürliche Ursachen. Meistens wird die Verjüngung aber gezielt eingeleitet. Man entnimmt Bäume, um Holz zu gewinnen, unseren wichtigsten nachwachsenden Rohstoff. Auf den Flächen, die durch die Nutzung frei werden, bieten sich für junge Bäumchen günstige Wuchsbedingungen. Hier können sie sich entwickeln und richtig wachsen - viel besser als unter dem dunklen Schirm der großen Bäume im geschlossenen Waldbestand. Denn die Grundvoraussetzung für das Wachstum ist Sonnenlicht. .... weiter lesen >>>



Deutscher Wald: Verbaut oder verheizt?

Mi

04

Mai

2011

Holz als Energiequelle hat in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Im Jahr 1990 flossen 26 Prozent des jährlichen Holzrohstoffaufkommens in die energetische Nutzung – 2007 waren es bereits 42 Prozent. Vermutlich wird sich dieser Trend auch in den nächsten Jahren fortsetzen, denn die Nachfrage nach erneuerbaren Energien steigt weiter an. .... weiter lesen >>>



Koalitionsvertrag ist Schlag ins Gesicht der seit Jahrzehnten nachhaltig wirtschaftenden Forst- und Holzwirtschaft im Land

Fr

29

Apr.

2011

„Damit sind unsere schlimmsten Befürchtungen eingetreten“, kommentierte Dr. Klaus Böltz, Präsident des Bundesverbandes Säge- und Holzindustrie Deutschland e.V. (BSHD), die Passagen zur Forst- und Holzwirtschaft in der Koalitionsvereinbarung der künftigen grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg. Als Kernland der Sägeindustrie sei das ein Schlag ins Gesicht für die seit Jahrzehnten nachhaltig wirtschaftende Forst und Holzwirtschaft vor Ort.

Der BSHD hatte sich mit einem Positionspapier früh in die Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und SPD eingeschaltet, um auf die berechtigten Belange der Branche hinzuweisen. Die Rückmeldungen aus den Parteien gaben Anlass zur Hoffnung, dass wenigstens ein Teil der angesprochenen Themen Widerhall im Koalitionsvertrag finden könnte .... weiter lesen >>>



Stellungnahme VDS zum Koalitionsvertrag Grüne und SPD in Baden-Württemberg

Fr

29

Apr.

2011

Der Verband der Deutschen Säge- und Holzindustrie (VDS) vertritt mittelständische Sägewerksbetriebe in Baden-Württemberg und ist die Dachorganisation u.a. auch des VSH Baden-Württemberg. Der VDS kritisiert die im Koalitionsvertrag der neuen grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg geplanten Vorhaben in den Bereichen Naturschutz, Forst- und Holzwirtschaft. Insbesondere die geplanten umfangreichen Flächenstilllegungen von Waldflächen durch Herausnahme von zehn Prozent des öffentlichen Waldes aus der forstlichen Bewirtschaftung, die Einrichtung eines Nationalparks und eines Biosphärengebietes sowie Referenzflächen und restriktive Baumartenwahl durch eine FSC -Zertifizierung gefährden die ohnehin bereits angespannte Situation bei der Holzversorgung. .... weiter lesen >>>



Ostern ist mit höchster Waldbrandgefahr zu rechnen

Do

21

Apr.

2011

Der trockene März und der warme April mit Temperaturen über 20 Grad sorgen für erhöhte Waldbrandgefahr in den bundesweiten Wäldern. Die Nadel- und Blattstreu auf dem Waldboden ist komplett durchgetrocknet. In Wäldern mit hohem Nadelwaldanteil ist die Waldbrandgefahr noch höher. Höchste Vorsicht ist geboten, da die Wetterprognosen für Ostern sonniges Wetter voraussagen.

Hauptursache für Waldbrände ist unachtsames, fahrlässiges Verhalten im Wald . .... weiter lesen >>>



Umweltschützer fordern zehn neue Nationalparks in Deutschland

Di

19

Apr.

2011

Greenpeace hat am 11.04.2011 erstmalig in einem Gutachten dargelegt, wie Rotbuchenwälder in Deutschland im Verbund geschützt werden können. Die Umweltschützer fordern bis 2020 zehn neue Nationalparks und den sofortigen Schutz der alten Buchenbestände. Die Nationalparks sollen in folgenden Waldgebieten eingerichtet werden: Nordschwarzwald, Pfälzer Wald , Spessart, Steigerwald, Ammergebirge, Stechlinsee, Taunus, Solling, Teutoburger Wald und Thüringer Wald.
Buchenwald
"Durch den Schutz der Buchenwälder auf fünf Prozent der Waldfläche bis 2020 werden künftig nicht nur Arten wie Luchs, Wolf und Wildkatze geschützt .... weiter lesen >>>



Planung und Vorbereitung der KWF-Tagung 2012 bereits in vollem Gange

Mo

18

Apr.

2011

Am 10. März fand in der KWF-Zentralstelle in Groß-Umstadt ein Expertengespräch zur fachlich-inhaltlichen Vorbereitung der 16. KWF-Tagung (13.-16. Juni 2012 in Bopfingen, Ostalb) statt. Dabei wurden die Themen für die Fachexkursionen im Rahmen der KWF-Tagung festgelegt und Vorschläge zu Kongress, Foren, Arbeitskreisen sowie der KWF-Expo aufgenommen. .... weiter lesen >>>



Unterstützung für den Wald

Do

14

Apr.

2011

(aid) - Jedes Jahr wird am 5. Juni der Weltumwelttag begangen. Die Vereinten Nationen wollen damit weltweit das Bewusstsein für die Umwelt schärfen. In diesem Jahr unterstützt der Weltumwelttag das Internationale Jahr der Wälder. Das Motto in Deutschland lautet "Wälder schützen - für Mensch, Natur und Klima". Mit vielfältigen Aktionen sollen die Leistungen der Wälder zum Erhalt der biologischen Vielfalt unterstrichen werden. Das Gastland des Internationalen Tags der Umwelt in 2011 ist Indien. Dort sind 20 Prozent der Fläche mit Wäldern bedeckt. In Indien geht es vor allem darum, den Raubbau an den Wäldern zu bekämpfen und die empfindlichen Waldökosysteme zu schützen. Am Weltumwelttag ist jeder aufgerufen, zum Erhalt von Natur und Umwelt beizutragen. Eine Baumpflanzaktion, der Umstieg vom Auto aufs Fahrrad für den Weg zur Arbeitsstelle oder der Verzicht auf Plastiktüten - jeder kleine Schritt zählt.



Weltweit erstes Aufforstungsprojekt folgt WWF-Empfehlungen für Meta Standard bei CO2-Waldprojekten

Di

12

Apr.

2011

Luftbildaufnahme des CO2OL Tropical Mix Reforestation Projekts in der Provinz Darin in PanamaSeit über zehn Jahren projektiert die Bonner ForestFinance-Gruppe unter der Marke CO2OL hochwertige Klimaschutz-Aufforstungsprojekte für eine Vielzahl von Unternehmen und Organisationen. Das Wiederaufforstungsprojekt „Tropical Mix“ wurde nun auch für die Einhaltung der strengen Qualitätsstandards nach dem Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS) validiert. Damit erreicht „Tropical Mix“ in Verbindung mit CarbonFix (CFS) und Forest Stewardship Council (FSC) die drei wichtigsten Standards und folgt somit als weltweit erstes Projekt seiner Art dem vom WWF empfohlenen „Meta Standard“ für Wald-Klimaschutzprojekte. .... weiter lesen >>>

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