Forscher bauen Dächer im Wald zur Simulation klimabedingter Trockenheit

Do

22

Sep.

2011

Aufbau des Daches in der Schorfheide/Brandenburg. Foto: Katja Felsmann (ZALF)Die Folgen des Klimawandels werden auch vor den gerade in Deutschland so geliebten Wäldern nicht Halt machen. Um die Folgen auf die lebenswichtigen Funktionen und Prozesse der Ökosysteme im Wechselspiel mit der Landnutzung auf die Biodiversität abschätzen zu können, bauen Forscher dreier Disziplinen an drei Standorten in Deutschland Dächer in den Wald: Wissenschaftler des ZALF Müncheberg, der Uni Freiburg sowie der Uni Halle arbeiten gemeinsam im Projekt BE Dry, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Schwerpunktprogramm Biodiversitäts-Exploratorien.
Die Forscher suchen Antworten auf folgende Fragen: Verstärkt eine höhere Biodiversität das Resilienzpotenzial – also die mögliche Widerstandsfähigkeit - von Ökosystemen bei Wetterextremen oder verändertem Klima? Wie sehen die Beziehungen von Landnutzung, Biodiversität und Ökosystemprozessen unter Berücksichtigung von Klimawandel aus? Können sich Pflanzen in einer Umgebung mit hoher Biodiversität gegenseitig helfen? Bisher bekannt ist, dass Bakterien und Pilze an den Wurzeln der Bäume die Bodenstruktur insgesamt verändern. .... weiter lesen >>>



Windenergieanlagen zukünftig verstärkt auch in Wirtschaftswäldern ermöglichen

Mi

21

Sep.

2011

Das Bundesumweltministerium hat gemeinsam mit dem Deutschen Naturschutzring in Berlin eine Fachtagung zum Thema: „Windenergie im Wald“ durchgeführt. Ziel der Veranstaltung war es, Wege für einen naturverträglichen Ausbau der Windenergie im Wald aufzuzeigen. So sollen in Zukunft auch Standorte in intensiv genutzten Wirtschaftswäldern für die Windenergie erschlossen werden können. An der Veranstaltung nahmen über 100 Fachleute aus Verwaltungen, Naturschutzverbänden, Fachbüros und den Kommunen teil. .... weiter lesen >>>



Waldbesitzende Kommunen sollen von der Energiewende profitieren

Do

15

Sep.

2011

Forstministerin Ulrike Höfken hat anlässlich des Bundeskommunalwald-kongresses in Montabaur-Elgendorf/ Westerwald die Verantwortung der Waldbesitzenden für Klimaschutz, den Erhalt der Biodiversität sowie die Entwicklung der ländlichen Räume betont. .... weiter lesen >>>



Tag der Tropenwälder: Bettina Wulff ruft zu Waldschutz auf

Mi

14

Sep.

2011

Bettina Wulff, die Ehefrau des Bundespräsidenten, nutzte den Tag des Tropenwaldes für einen eindringlichen Appell zu verstärktem Naturschutz. Bei einer symbolischen Aktion des WWF installierte Deutschlands First Lady gemeinsam mit 90 Berliner Kindern einen 35 Meter großen luftgefüllten Urwaldriesen, um gemeinsam mit dem WWF auf die Zerstörung der Wälder aufmerksam zu machen. Bettina Wulff verwies auf den Zusammenhang zwischen der Zerstörung der Tropenwälder und dem verschwenderischen Konsum in den Industrieländern. Man müsse gemeinsam an einem Strang ziehen, um diese Entwicklung zu stoppen. Neben Politik und Unternehmen könne jeder einzelne etwas tun um seinen „Waldkonsum“ zu reduzieren. „Die Wälder der Erde sind eine unglaubliche Schatzkammer der Natur. Sie produzieren unseren Sauerstoff zum Atmen und bilden so das Fundament, auf dem die Menschheit steht. Wir haben eine Verpflichtung gegenüber unseren Kindern und Kindeskindern, diesen Schatz für kommende Generationen zu bewahren.“ .... weiter lesen >>>



Fichte oder Tanne – wer wird den Klimawandel am besten überstehen?

Mi

14

Sep.

2011

Die Bergwälder der Nordalpen übernehmen wichtige Aufgaben für Mensch und Umwelt. Dazu zählen der Schutz vor Naturgefahren, das umweltschonende Bereitstellen von Ressourcen und das Bewahren der biologischen Vielfalt. Diese Funktionen für die nächsten Generationen zu erhalten ist für Bürger, Behörden und Wirtschaft der Region eine Überlebensfrage. Bisher fehlten Forstpraktikern, Waldbesitzern und Forstbetrieben aber flächendeckende Standortinformationen, auf deren Grundlage sie den Klimawandel berücksichtigen und den Wald optimal bewirtschaften können. .... weiter lesen >>>



Bürgermeister fordern neuen Typ „Nationalpark“

Di

13

Sep.

2011

Die Wälder in Deutschland sollen vom Standort für Windräder über die Nutzung des Rohstoffes Holzes bis hin zur Erzeugung von Bioenergie eine tragende Rolle bei der Energiewende spielen, fordern Bürgermeister Wald besitzender Kommunen aus ganz Deutschland. Erforderlich ist ein Umdenken und eine neue „Vorwärtsstrategie“ in der nationalen Waldpolitik. Statt immer mehr Wälder stillzulegen und neue Nationalparke auszuweisen, in denen die Holznutzung Tabu ist, schlagen sie jetzt einen neuen Typ „Nationalpark“ vor. Sie fordern eine Erweiterung des gesetzlichen Nationalparkbegriffes dahingehend, dass - anders als bisher- zukünftig auch in Nationalparken eine naturverträgliche und umweltschonende Forstwirtschaft zugelassen wird, damit diese Wälder ihren wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten . Im Rahmen einer naturnahen Waldbewirtschaftung können die meisten ökologischen Ziele flächendeckend erreicht werden, so der Vorsitzende des Gemeinsamen Forstausschusses „Deutscher Kommunalwald“, Verbandsdirektor Winfried Manns (Mainz) anlässlich des Bundeskommunalwald-Kongresses 2011 in Koblenz-Lahnstein. .... weiter lesen >>>



Akzeptanz für Wald und Forstwirtschaft in Deutschland erhöhen

Mo

12

Sep.

2011

Zum internationale Jahr der Wälder präsentiert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit der Waldfibel als erstes Ressort der Bundesregierung eine digitale App. Die Fibel, die auch im handlichen Broschürenformat erhältlich ist, enthält Wissen rund um den Wald und seiner Bewohner bereit.

Zusätzlich werden Verhaltensregeln im Wald erläutert. „Damit unsere Wälder die verschiedenen Anforderungen wie Holznutzung, Klima- und Naturschutz sowie Erholung erfüllen können, ist die in Deutschland praktizierte nachhaltige Waldwirtschaft unabdingbar. Dafür brauchen wir in der Bevölkerung Akzeptanz und Rücksichtnahme auf das Ökosystem Wald. Vor allem aber wollen wir mit der Waldfibel wieder mehr Lust auf den Wald machen“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. .... weiter lesen >>>



BSHD: „Sicherung der Kulturlandschaft im Siebengebirge“ Mogelpackung?

Mo

12

Sep.

2011

Im September 2009 wurden die Planungen für einen Nationalpark im Siebengebirge nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren fallen gelassen. Nun versucht der Rhein-Sieg-Kreis zusammen mit der Bezirksregierung Köln große Waldflächen durch Vertragsnaturschutz aus der nachhaltigen und naturverträglichen Bewirtschaftung zu nehmen. Darunter fallen Waldgebiete wie auch landwirtschaftliche Flächen mit einer Gesamtgröße von über 10.000 Hektar beispielsweise in den Gemeinden Bad Honnef, Königswinter, Sankt Augustin, Hennef, Eitorf und Windeck. .... weiter lesen >>>



Diskussion über Nationalpark im Nordschwarzwald

Sa

10

Sep.

2011

„Für die Landesregierung ist die Einmischung der Bürgerinnen und Bürger eine Bereicherung. Wir wollen mit ihnen im Dialog regieren, um so auch eine neue Politik des Gehörtwerdens praktizieren zu können. Bei der Diskussion um einen möglichen Nationalpark im Nordschwarzwald ist es mir daher besonders wichtig, in einen direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort einzutreten. In den vergangenen Wochen habe ich viele intensive Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, Vertreterinnen und Vertretern der Region sowie zahlreichen Interessenvertretern über einen möglichen Nationalpark geführt. Um noch mehr Bürgerinnen und Bürger direkt erreichen zu können, erhalten in diesen Tagen etwa 120.000 Haushalte in der Region einen Informationsflyer zum Nationalpark. So stellen wir sicher, dass sich jede Bürgerin und jeder Bürger vor Ort mit eigenen Fragen und Anregungen in das Verfahren einbringen kann“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, am Donnerstag (8. September.2011) in Stuttgart. .... weiter lesen >>>



Aufruf zum Wiederaufbau von 150 Millionen Hektar an Wäldern

Do

08

Sep.

2011

Auf Einladung von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und dem Präsidenten der Internationalen Naturschutzunion (IUCN) Dr. Ashok Khosla diskutierten am 02.09.2011 auf der Konferenz "Bonn Challenge on forests, climate change and biodiversity" Minister und hochrangige Vertreter der Wirtschaft und Zivilgesellschaft über den weltweiten Wiederaufbau von Wäldern. Die Konferenz hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 in einer weltweiten Aktion 150 Millionen Hektar an verlorenen und geschädigten Wäldern wieder aufzubauen. .... weiter lesen >>>

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