Enttäuschung über Koalitionsvertrag: „Neubau den St öpsel gezogen“

Fr

29

Nov.

2013

Der Wohnungsbau in Deutschland hat den Kürzeren gezogen. Er gehört zu den Verlierern des schwarz-roten Koalitionsvertrages. Das Verbändebündnis übt heftige Kritik an der heute vorgelegten Koalitionsvereinbar ung von CDU/CSU und SPD. „Von den Wahlkampfversprechen für ein gutes und bezahlbares Wohnen ist wenig übrig geblieben“, sagt Dr. Ronald Rast vom Verbändebündnis. In ihm haben sich die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) und der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) zusammengeschlossen. Der dringend notwendige und erhoffte Impuls für mehr Neubau und Sanierung von Wohngebäuden in Deutschland bleibe mit diesem Koalitionsvertrag aus.

Ganz entscheidend für die Reaktivierung des Wohnungsbaus sei es, diesen finanziell attraktiv zu machen: „Wenn in Deutschland Wohnungen gebaut werden sollen, muss ein besserer steuerlicher Anreiz her. Die degressive AfA von 4 Prozent ist allerdings über Nacht aus dem Koalitionsvertrag gestrichen worden. .... weiter lesen >>>



Salamander präsentiert neues Geschäftsfeld

Di

26

Nov.

2013

Am 29.10.2013 war es endlich soweit: Die Salamander Gruppe stellte auf dem Branchentag Holz in Köln dem Fachpublikum das jüngste Geschäftsfeld "Salamander Decking, Fence & Facade" vor. In dem neuen Geschäftsbereich vereint das Familienunternehmen sein gesamtes integriertes Know-How vom perfekten Markenauftritt inklusive Lurchi, seinem eigenen Werkzeugbau, der Qualitätsextrusion bis hin zur leistungsfähigen Logistikkompetenz mit dem innovativen Werkstoff, basierend auf dem im Markt bekannten Resysta Reisschalen/PVC Material.
Salamander Decking, Fence & Facade Quelle Salamander Grupp
Erfolgreich präsentierte sich Salamander gemeinsam mit der Resysta International GmbH auf dem Branchentag Holz als erster voll integrierter Anbieter für Decking-, Zaun- und Fassaden-Systeme. Die überwältigend positive Resonanz des Fachpublikums erkennt die hohe Leistungsfähigkeit und Expertise der neuen Kooperation. Salamander übernimmt von Resysta das bisher selbst betreute Profilgeschäft, sichert ab sofort die bisherige Marktversorgung ab und baut diese auf breiter Basis in Europa strukturiert aus. .... weiter lesen >>>



Befristung, Senkung und Einschränkung der Modernisierungsumlage gefährden Arbeitsplätze

Di

26

Nov.

2013

Erstmals richten die Verbände der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, des Baugewerbes und der Bauindustrie, sowie der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam einen Appell an die Partei- und Fraktionsvorsitzenden von CDU, CSU und SPD. Anlass ist die von den voraussichtlichen Koalitionspartnern geplante Änderung bei der Modernisierungsumlage.

„Der Vorschlag der Arbeitsgruppe Verkehr, Bau, Infrastruktur gefährdet Arbeitsplätze und ist investitionsfeindlich. Die Politik wünscht sich die energetische Sanierung von Wohngebäuden und den altersgerechten Umbau. Dieser Vorschlag bewirkt das Gegenteil.

Das Zwischenergebnis der Koalitionsverhandlungen sieht vor, dass die Modernisierungsumlage nur noch zeitlich befristet erhoben werden kann, bis die Handwerker- und Materialkosten amortisiert sind. Eine befristete Umlage nur dieser Kosten verkennt, dass zur Zeit auch Architektenhonorare, behördliche Genehmigungen und Reinigungskosten in die anrechenbaren Kosten einfließen. Diese Kosten wären durch die Vorschläge der Arbeitsgruppe nicht mehr erstattungsfähig. .... weiter lesen >>>



9 Milliarden Fehlerkosten im Jahr - und so geht es auch bis 2015 weiter

Mo

25

Nov.

2013

Das Baugeschehen in Deutschland ist nach wie vor von hohen Fehlerkosten dominiert – und zwar durch Arbeitsprozess-Pannen in einem Ausmaß, den sich andere Schlüsselbranchen wie z. B. die verarbeitende Industrie nicht mehr leisten könnten. Die von BauInfoConsult telefonisch befragten Architekten, Bauunternehmer und SHK-Installateure schätzen den Anteil der Fehlerkosten am gesamten Branchenumsatz 2012 auf im Schnitt 12 Prozent – das wären allein bezogen auf den statistisch erfassten baugewerblichen Umsatz im Jahr 2012 Fehlerkosten in Höhe von 9 Milliarden Euro.

In einem Bauprojekt sind freilich viele Parteien beteiligt – vom Planer über den Hauptunternehmer bis hinunter zum kleinsten Subunternehmer können überall Fehlplanung, Rechen-, Kommunikations- oder schlichte Ausführungsfehler unterlaufen, die zur Folge haben, dass die Kosten eines Projekts gegenüber der ursprünglich veranschlagten Summe am Ende oft dramatisch aus dem Ruder laufen. Der Berliner Flughafen und Stuttgart 21 sind nur die medienwirksamen Großprojekts-Spitzen des Eisbergs. .... weiter lesen >>>



Gesucht werden die schönsten Einfamilienhäuser für den deutschen Traumhauspreis 2014

Do

21

Nov.

2013

Zu Beginn des kommenden Jahres stehen wieder absolute Traumhäuser zur Wahl: Am 22. Mai 2014 wird der „Deutsche Traumhauspreis 2014“ verliehen. Der begehrte Preis wird von Europas größtem Immobilien-Magazin BELLEVUE und Wohnglück, der Kundenzeitschrift der Bausparkasse Schwäbisch Hall, sowie dem Immobilienportal Immonet ausgelobt.

Die Schirmherrschaft über den Traumhauspreis, dessen Bewerbungsphase noch bis zum 6. Dezember läuft, übernimmt zum dritten Mal der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Alle deutschen Hersteller von Fertig- und Massivhäusern sind nun aufgerufen, sich mit ihren attraktivsten Häusern zu bewerben und sich somit an diesem wichtigen Branchenpreis der gesamten privaten Bauwirtschaft zu beteiligen. .... weiter lesen >>>



Wärmelieferant Wald: Natürlich dämmen mit Holz

Fr

08

Nov.

2013

„Wenn sich Hausbesitzer unabhängiger von steigenden Energiepreisen machen wollen und auf Nachhaltigkeit setzen, sollten sie über eine Gebäudedämmung mit nachwachsenden Dämmstoffen nachdenken“, sagt Andreas Skrypietz von der Klimaschutz- und Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Vor allem Dämmmaterialien aus Holzstoffen hätten sich durchgesetzt. Ob als Faser , Platte oder Zellulose – Holz sei ein regelrechter Klassiker und zuverlässiger Schallschützer. In Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltiges Bauen und dem Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen gibt die Kampagne in einer vierteiligen Serie einen Überblick über die wichtigsten Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, die derzeit am Markt erhältlich sind.

Isselhard: "Natürliche Materialien enthalten weniger Schadstoffe"

Thomas Isselhard, Vorsitzender des Netzwerkes Nachhaltiges Bauen und Partner der DBU-Kampagne, erklärt: „Natürliche Materialien aus Holz haben auch als Dämmstoff den Vorteil, dass sie weniger Schadstoffe enthalten, die beim Einbau und über die gesamte Lebensdauer ausgestoßen werden könnten. Aufgrund der Eigenschaften von Holz bekommen die Räume eine behagliche Wärme.“ Holz nehme zudem Feuchtigkeit auf und könne sie bei Bedarf wieder an die Luft abgeben. So könnten bei fachgerechter Ausführung Schäden durch Feuchtigkeit ausgeschlossen werden. .... weiter lesen >>>



Rettung Max Bahr rückt näher

Mi

06

Nov.

2013

Der Gläubigerausschuss der Baumarkt Max Bahr GmbH & Co. KG hat in seiner gestrigen Sitzung dem von Insolvenzverwalter Dr. Jens-Sören Schröder mit dem Bieterkonsortium Hellweg/Möhrle ausgehandelten Vertrag zur Übernahme der Max Bahr-Bestandsmärkte zugestimmt.

Zuvor hatte das Bieterkonsortium dem Gläubigerausschuss nachgewiesen, dass die Finanzierung des Vorhabens gesichert ist und entsprechende Kreditzusagen seiner Banken und Warenkreditversicherer vorgelegt. .... weiter lesen >>>



Handwerkstradition mit Herzblut

Fr

01

Nov.

2013

Mit viel Herzblut und handwerklicher Fertigkeit haben Wandergesellen verschiedener Gewerke mit Unterstützung von Vereinsmitgliedern in der Nähe von Liebstadt die denkmalgeschützte Scheune der Schneckenmühle e. V. saniert. MAFELL hat das Projekt mit Elektrowerkzeugen und Zimmerei-Maschinen unterstützt.
Pr äzise Kappschnitte an den Balken dank der MAFELL MKS 185 Ec Quelle Mafell
Die Mitglieder der Schneckenmühle e. V. organisieren seit 1991 Freizeitlager für Kinder und bieten die Einrichtung für Schullandheim-Aufenthalte an. Die Gebäude der ehemaligen Wassermühle, malerisch in der sächsischen Schweiz gelegen, werden mit viel Engagement der Mitglieder instand gehalten. Eine unlösbare Aufgabe schien hingegen für die Ehrenamtlichen die Sanierung der 150 Jahre alten Scheune, die unter Denkmalschutz steht. Das Dilemma: Der Abriss hätte den Verlust von viel Nutzraum bedeutet, denn ein Neubau ist im Landschaftsschutzgebiet nicht möglich. .... weiter lesen >>>



Wärme aus Neptuns Garten: Dämmen mit Seegras, Hanf und Co.

Do

31

Okt.

2013

„Pflanzen sind ideale Wärmespeicher.“ Das sagt Andreas Skrypietz, Projektleiter der Klimaschutz- und Informationskampagne „Haus sanieren – profitieren“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Hanf etwa könne vorübergehend Feuchtigkeit binden, ohne die Dämmwirkung einzubüßen. „Ein Merkmal dieses Dämmstoffes ist, dass es lange dauert, bis die einmal gespeicherte Wärme weitergegeben wird“, so Skrypietz. Auf diese Art schütze Hanf im Sommer die Innenräume vor Überhitzung. In Kooperation mit dem Netzwerk Nachhaltiges Bauen und dem Norddeutschen Zentrum für Nachhaltiges Bauen gibt die Kampagne in einer vierteiligen Serie einen Überblick über die wichtigsten Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen, die derzeit am Markt erhältlich sind. .... weiter lesen >>>



21 Prozent mehr Baugenehmigungen im Juli/August - Stärkstes Wachstum beim Mietwohnungsneubau

Mi

30

Okt.

2013

Auf einen bemerkenswerten Sommeraufschwung im Neubau weisen die Landesbausparkassen (LBS) hin: Allein im Juli und August dieses Jahres sind laut amtlicher Statistik 53.000 neue Wohnungen in Deutschland genehmigt worden, 21 Prozent mehr als vor einem Jahr. "In den beiden Monaten vor der Wahl war von Attentismus keine Spur - im Gegenteil; die Investoren sind mehr denn je auf eine Ausweitung des Angebots fokussiert", so LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm. Die LBS-Experten erwarten nunmehr für das laufende Jahr ein Genehmigungsergebnis von rund 270.000 Wohneinheiten, für 2014 sei sogar eine Größenordnung von 300.000 Objekten möglich.

Wie der LBS-Sprecher nach Vorlage der neuesten statistischen Daten verdeutlicht, sind nach zwei Dritteln des Jahres 2013 bereits so viele Wohnungen neu genehmigt worden (nämlich 178.000) wie im gesamten Jahr 2008 oder 2009. Deutlich werde zugleich, dass sich der aktuelle Boom vor allem auf städtische Wohnungsmärkte und in erster Linie auf den Mietwohnungsbau konzentriere. Von Januar bis August mache das Genehmigungsplus nämlich insgesamt 13 Prozent aus. Darunter entfiel auf den Mietwohnungsbau der stärkste Anstieg mit 34 Prozent; bei Eigentumswohnungen, die zu einem nicht unerheblichen Teil vermietet werden, lag das Wachstum bei überdurchschnittlichen 17 Prozent. Damit reagiere der Markt klar auf die positiven Nachfragesignale, die nach Hamms Worten bei Preisen und Mieten mehr als deutlich sind. .... weiter lesen >>>

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