Naturbewusstseinsstudie belegt auch Wert von Stadtnatur für die Bevölkerung

Do

28

Apr.

2016

Eine große Mehrheit der Deutschen wünscht sich strengere Regeln und Gesetze für die Landwirtschaft. Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Natur und Tierwohl nehmen. Den Einsatz von Genpflanzen lehnen die Deutschen klar ab. Das sind einige Ergebnisse der neuen Naturbewusstseinsstudie, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und BfN-Präsidentin Beate Jessel heute in Berlin vorgestellt haben.

Hendricks: "Die Bürgerinnen und Bürger senden uns starke Signale im Bereich der Agrarpolitik. Die Deutschen wünschen sich eine Landwirtschaft, die naturverträglich ist und das Wohl der Tiere respektiert. Es gibt eine große gesellschaftliche Mehrheit für eine Agrarwende. Das bestärkt mich in meiner Forderung, das System der Agrarsubventionen vom Kopf auf die Füße zu stellen. .... weiter lesen >>>



Holzbau muss sich nicht verstecken

Do

28

Apr.

2016

Mit dem Fachvortrag zum Thema „Schallschutz im Holzbau“, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Holzbau Kompakt. Aus der Praxis für die Praxis.“ in der Hochschule Kempten stattfand, trafen die Initiatoren proHolz Bayern und das Holzforum Allgäu den Nerv der Teilnehmer.

Erzielt eine Holzbaukonstruktion genauso gute Schallschutzwerte wie Bauten mit anderen Materialien? Kann Holz bei der Schalldämmung mithalten? Diese und weitere Fragen konnte Dipl.-Ing. Gerhard Hilz am Donnerstag Abend eindeutig beantworten: „Ja!“ so der Schallschutzexperte. Seit über 20 Jahren befasst er sich mit dieser Thematik und engagiert sich sowohl in der Erforschung und Produktentwicklung von Schallschutzmaßnahmen. .... weiter lesen >>>



Konjunktur und ein wirksamer Arbeitsschutz haben positive Auswirkungen auf gesetzlichen Unfallversicherung

Mi

27

Apr.

2016

Die gute Konjunktur und ein wirksamer Arbeitsschutz haben positive Auswirkungen auf die Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung. Die Arbeitgeberbeiträge für die Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) bleiben für das Jahr 2015 stabil. „Einer der Hauptgründe hierfür ist die gute Prävention in unseren Mitgliedsbetrieben sowie die daraus resultierenden rückläufigen Unfallzahlen“, freut sich Dr. Albert Platz, Vorsitzender der BGHM-Geschäftsführung.

Des Weiteren trage die Lohnsummenentwicklung der bei der BGHM versicherten Unternehmen zur Stabilität der Beiträge bei. Gleichzeitig stieg die Beschäftigtenzahl der Branchen Holz und Metall sowie der freiwillig bei der BGHM versicherten Personen auf rund 4,6 Millionen. .... weiter lesen >>>



Bäckerin, Malerin und Lackiererin, Tischlerin: Sie werden mehr?

Mi

27

Apr.

2016

Und es bewegt sich doch etwas – langsam zwar, aber stetig: In rund 80 von 105 durch das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) untersuchten „Männerberufen“ ist der Anteil weiblicher Auszubildender in den letzten zwölf Jahren gestiegen. Darunter befinden sich alle 25 am stärksten besetzten Berufe. Die Zuwächse sind zwar nicht sehr groß – im Durchschnitt etwa 0,2 Prozentpunkte pro Jahr und Beruf –, aber der Trend ist unverkennbar. Bis 2015 addierten sich die jährlichen Anteilssteigerungen junger Frauen auf einen Zuwachs von insgesamt durchschnittlich über zwei Prozent. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen BIBB-Analyse aus Anlass des „Girls‘ und Boys‘ Day 2016“. Von „Männerberufen“ ist dann die Rede, wenn der Anteil der Männer in dem Beruf bei über 80 % liegt. Typische „Männerberufe“ sind zum Beispiel viele Bau-, Metall- und Elektroberufe.

Unter den am stärksten besetzten „Männerberufen“ gelang es insbesondere in drei Handwerksberufen, mehr junge Frauen für eine Ausbildung zu gewinnen: Im Beruf „Bäcker/-in“ stieg der Anteil junger Frauen zwischen 2004 und 2015 um 7,7 % auf 25,9 %, im Beruf „Maler/-in und Lackierer/-in“ um 6,5 % auf 15,9 % und im Beruf „Tischler/-in“ um 5,0 % auf 12,2 %. Der Zuwachs des Frauenanteils im Beruf „Bäcker/-in“ ist sogar so groß, dass dieser Beruf inzwischen nicht mehr zur Kategorie der typischen „Männerberufe“ gehört. .... weiter lesen >>>



Belastungen der Waldeigentümer müssen ausgeglichen werden

Sa

23

Apr.

2016

„Die steigenden Ansprüche von Seiten des Naturschutzes und der Erholungsuchenden führen zu einer Überforderung von Wald , Natur und Forstbetrieben“, sagte Philipp Freiherr zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer, anlässlich des dritten Dialogforum Wald, zu dem das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gestern und heute Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und von den Verbänden nach Berlin eingeladen hatte. Dieses Mal hatte das BMEL den Schwerpunkt auf „Freizeit, Erholung und Gesundheit“ gelegt. Deutlich wurde, dass die Zunahme individualisierter Sportarten und erlebnisorientierter Freizeitaktivitäten in den vergangenen Jahren zu einem großen Druck auf den Wald und dessen Eigentümer geführt hat.

Laut dem Hamburger Thünen-Institut führen die Gesamtbelastungen durch Schutz- und Erholungsfunktion zu Mehraufwendungen für die Privatwaldbetriebe von rund 45 Euro pro Hektar im Jahr, für die Körperschaftswaldbetriebe liegt die Summe gar bei gut 52 Euro. Bezogen auf den Reinertrag des Privatwaldes von rund 188 Euro pro Hektar im Jahr und des Körperschaftswaldes von gut 124 Hektar seien die Belastungen erheblich. .... weiter lesen >>>



Konzept für ZOW 2017 steht

Fr

22

Apr.

2016

Nach der ZOW 2016 laufen die Planungen der ersten Zuliefermesse des Jahres 2017 bereits auf Hochtouren: Nach intensiven Gesprächen mit Ausstellern, Besuchern und Verbänden hat Messeveranstalter Clarion Events Deutschland das Konzept für die 23. ZOW weiter modifiziert und im Haus der Verbände in Herford vorgestellt. Auf drei Tage verkürzt wird die Zuliefermesse vom 7. bis 9. Februar 2017 stattfinden und mit neuen, attraktiven Angebotspaketen aufwarten, die für die Aussteller eine Preisersparnis von 10 bis 25 Prozent bedeuten.

„Sowohl der ZOW-Beirat als auch der Arbeitskreis sind von der marktnahen Messe-Konzeptionierung überzeugt und haben grünes Licht gegeben“, sagt Senior Project Consultant Udo Traeger. „Damit haben wir die Basis für eine zukunftsfähige Veranstaltung gelegt, die der Branche eine Arbeitsplattform in Europas größtem Möbelcluster Ostwestfalen-Lippe (OWL) bietet.“ .... weiter lesen >>>



Fenstereckschraube revolutioniert Fensterbau

Mo

18

Apr.

2016

Mit der Fenstereckschraube ASSY 3.0-FES hat Würth jetzt ein völlig neues Produkt für innovative und effiziente Fenstereckverbindungen im Portfolio. Das Besondere: Würth entwickelte diese Schraube gemeinsam mit einem Kunden, dem Fensterbauunternehmen Wertbau im thüringischen Langenwetzendorf. „Mit dieser neuen Schraube und der verschraubten Fenstereckverbindung können wir unsere Fertigungsprozesse so optimieren, dass wir bezahlbare Fenster in hoher Qualität anbieten können“, beschreibt Wertbau-Inhaber Rainer Taig das neue Produkt.

Durch Zeit-, Werkzeugkosten- und Materialeinsparung wird mit dieser Schraube in dem Fensterbauunternehmen eine deutliche Produktivitätssteigerung erzielt, die ganz im Sinne des Unternehmers Taig ist. Denn bis Ende 2014 will er seine Produktion auf 500 Holzfenster und 1.000 Kunststofffenster pro Tag erhöhen. Hierzu tragen neue Lackierroboter, ein zusätzliches CNC-Bearbeitungszentrum, ein Versiegelungsautomat und die Einführung der Fließfertigung bei. Und eine wichtige Rolle in der Prozessoptimierung spielt die neue Schraube für effiziente Eckverbindungen. Über allem steht ein hoher Qualitätsanspruch: Das Unternehmen ist RAL-zertifiziert, und die Produkte tragen das Zeichen der RAL-Gütequalität. .... weiter lesen >>>



„Tiny Houses“ aus Holz - Klein, grün und günstig

Sa

09

Apr.

2016

Minihaus, Mikrohaus oder Kleinhaus – das sind deutsche Begriffe für die Häuschen der „Tiny House“- Bewegung. Der neue Trend im Bauen kommt aus den USA, und findet langsam immer mehr Anhänger in Europa: „Tiny Houses“, „winzige Häuschen“, sind das Ergebnis einer konsequenten Beschränkung auf das Wesentliche. Die Grundidee ist dabei, nachhaltig und kostenreduziert zu leben.
Tiny Houses, winzige Häuschen
Statt mit Quadratmetern zu protzen, vereinfachen die Bewohner von Mini-Häusern ihre Lebensführung, befreien ihre Lebensräume von unnötigem Kram und Ballast und konzentrieren sich auf das Leben, anstatt jahrzehntelang für die Abzahlung von Bau-Krediten zu ackern. Angesichts exorbitant steigender Immobilienpreise in den Großstädten und Ballungsräumen, und im Hinblick auf die wachsende Zahl an Single-Haushalten wird die Idee der Mikrohäuser auch in Deutschland immer populärer. .... weiter lesen >>>



Cluster Forst, Holz und Papier in Bayern - Rohstofflieferant und Arbeitgeber

So

13

Mär.

2016

Fast viertausend Familien in Bayern entscheiden sich mittlerweile alljährlich für den Bau eines Holzhauses und auch die Nutzung von Holz als Werkstoff oder Energieträger wird immer beliebter. Die Menschen schenken damit einem zeitgemäßen und regional verfügbaren Rohstoff ihr Vertrauen und leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zur Sicherung von 196.000 Arbeitsplätzen, die in der bayerischen Forst- und Holzbranche vorwiegend im ländlichen Raum angesiedelt sind.

Erhoben und dokumentiert wurden diese Kennzahlen durch die zweite Bayerische Cluster-Studie Forst, Holz und Papier, die im Februar 2016 erschienen ist und die wirtschaftliche Bedeutung und Entwicklung des Clusters umfassend darstellt und analysiert. .... weiter lesen >>>



Drei Jahre Holzhandelsverordnung

Do

10

Mär.

2016

Seit März 2013 gilt in der EU die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR). Sie verbietet den Import und Handel mit illegal eingeschlagenem Holz und verpflichtet Unternehmen, bestimmte Sorgfaltspflichten einzuhalten. Nach drei Jahren Geltungsdauer zeigt sich, dass der Anspruch, durch die Verordnung einen Beitrag zum globalen Schutz der Wälder zu leisten , erste Erfolge zeigt.

„Die Zahl der Prüfanfragen ist bei uns in den letzten Jahren stark gestiegen“, sagt Dr. Gerald Koch, am Thünen-Institut in Hamburg Experte für die mikroskopische Holzartbestimmung. „2013 hatten wir rund 350 Einsendungen, im Jahr darauf 470 und 2015 haben wir knapp 600 Einsendungen gutachterlich bearbeitet.“ Noch deutlicher war der Anstieg in der Genetik, mit der sich neben einer genaueren Artbestimmung in einigen Baumgattungen vor allem die Holzherkünfte überprüfen lassen. Von 160 Gutachten im Jahr 2013 stieg die Zahl auf 399. Der Hauptanteil der Einsendungen kam von Holzhandelsunternehmen, gefolgt von Behörden, NGOs und Privatpersonen. Die Thünen-Wissenschaftler schließen daraus, dass die Importeure von Holz und Holzprodukten zunehmend sichergehen wollen, dass die Deklarationen von Holzart und -herkunft korrekt sind. Dies gehört zu den Sorgfaltspflichten, die sie gemäß EUTR erfüllen müssen. Zwar ist das Thünen-Institut keine Kontrollbehörde – diese Aufgabe nimmt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) wahr – doch hier sitzen die Experten, die im Zweifelsfall genau und gerichtsfest Proben analysieren können. Dieses umfassende Fachwissen, gebündelt im Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte, ist in Deutschland und Europa einmalig. So wundert es nicht, dass zunehmend auch aus anderen europäischen Staaten und selbst aus den USA Anfragen in Hamburg eingehen. .... weiter lesen >>>

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