Waldbrandgefahr im Niedersächsischen Landeswald steigt

Fr

18

Jul.

2014

Das warme und trockene Wetter lässt die Waldbrandgefahr in den Niedersächsischen Wäldern ansteigen. Nach den Waldbrandgefahrenstufen des Deutschen Wetterdienstes (1gering bis 5 sehr hoch) ist in den kommenden Tagen damit zu rechnen, dass die Werte weiter ansteigen werden.

Die Försterinnen und Förster insbesondere im Flachland Niedersachsens sind bereits alarmiert, denn gerade in den lichten Kiefernwäldern im Nord-Osten ist die Waldbrandgefahr besonders hoch. Bereits ab der Gefahrenstufe 3 wird die Waldbrandzentrale in Lüneburg besetzt. .... weiter lesen >>>



Bei Sau-Wetter lässt sich der Bock nicht sehen

Do

17

Jul.

2014

Erst ist es heiß, dann zieht ein Gewitter übers Land und es regnet in Strömen: Was für ein Sauwetter! Für Spaziergänger, die Wildschweine beobachten wollten, trifft der Begriff „Sau-Wetter“ ins Schwarze: Schwarzwild kommt nach kräftigen Regenfällen aus der Deckung, denn dann lässt sich im aufgeweichten Boden leichter nach Nahrung suchen.

Anschließend gib es noch eine Schlammpackung! Das hilft gegen Parasiten aller Art: Zecken und Flöhe ersticken nach dem Bad in der Suhle unter der eingetrockneten Erdkruste. Überhaupt macht Wildschweinen Dauerregen nichts aus! Sie sind mit ihrer dicken Schwarte wie unter einem Regenmantel geschützt. .... weiter lesen >>>



Säge- und Holzindustrie plädiert für Staatsforstbetrieb

Mo

14

Jul.

2014

Land, Kommunen und Vertreter des Bundeskartellamtes haben über mögliche Lösungsansätze im Kartellrechtsstreit diskutiert. Anlässlich einer Landespressekonferenz in Stuttgart berichtete Minister Bonde soeben über die neuesten Entwicklungen – erwartet wird die klärende Entscheidung im Kartellrechtsstreit. Beharrt das Bundeskartellamt auf einer strukturellen Trennung der Holzvermarktung aus dem Staatswald und dem Kommunal- oder Privatwald, hält der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) einen Staatsforstbetrieb für einen sinnvollen Kompromiss.

„Ziel muss eine Einigung sein, die auch nach dem Kartellspruch flächendeckend geordnete und möglichst umfassende Zuständigkeiten garantiert“, sagte DeSH-Hauptgeschäftsführer Lars Schmidt. Insbesondere die kosten- und personalintensive Aufgabe der Betreuung im Kleinstprivatwald sei von Landkreisen und Zusammenschlüssen allein nicht zu leisten . Nichtsdestotrotz biete die aktuelle Diskussion auch die Chance, den notwendigen Entwicklungsprozess im Nichtstaatswald hin zu effizienten und zukunftsfähigen Strukturen voranzutreiben. .... weiter lesen >>>



Forstmaschinen müssen Wald und Boden schonen

Fr

11

Jul.

2014

Nach Ansicht von Forstminister Helmut Brunner müssen Innovationen in der Forsttechnik künftig noch stärker auf Bodenschutz und schonende Waldbewirtschaftung ausgerichtet werden. „Wir brauchen Forstmaschinen, die die Holzernte nicht nur immer wirtschaftlicher und sicherer machen, sondern zudem Wald und Boden so pfleglich wie möglich behandeln“, sagte der Minister bei einem Pressegespräch im Vorfeld der Internationalen Forstmesse INTERFORST, die am kommenden Mittwoch (16. Juli) in München ihre Pforten öffnet.

Obwohl die Forsttechnik auch im ökologischen Bereich erhebliche Fortschritte gemacht habe, müssten die Potenziale für eine weitere positive Entwicklung konsequent genutzt werden, so Brunner. Schließlich sei der Wald nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, sondern auch wertvoller Lebens- und Erholungsraum und stehe als solcher zunehmend im Blickfeld der Öffentlichkeit. Von der 12. INTERFORST erwartet sich der Minister deshalb für die kommenden Jahre zukunftsweisende Innovationen. .... weiter lesen >>>



Wieder mehr vom Wald lernen und ihn schützen

Fr

11

Jul.

2014

Niedersachsen will die Waldumweltbildung und den Naturschutz im Wald stärken. Wie das funktioniert, hat heute (Donnerstag) Forstminister Christian Meyer Journalisten bei einem Besuch des Waldpädagogikzentrums (WPZ) Lüneburger Heide erläutert, das zum Niedersächsischen Forstamt Sellhorn gehört. Es ist eines von insgesamt zehn derartigen Einrichtungen der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und umfasst den Raum zwischen Lüneburg, Walsrode, Rotenburg und Hamburg.

Gerade in der dieses Jahr auslaufenden UN-Dekade unter dem Motto „Bildung für nach-haltige Entwicklung" ist die Wertschätzung und das Wissen um die vielfältigen Leistungen unserer Wälder eine besondere Aufgabe. „Diese Zukunftsaufgabe nehmen wir sehr ernst. Es ist auch ein Generationenauftrag", so der Minister. „Die Landesregierung fördert die Waldum-weltbildung als wichtigen Baustein für globales Lernen und eine Eine-Welt-Politik. Wälder sind Klima- und Naturschützer, Erholungsraum, Bodenschützer, wertvoller Rohstoff, Energie- und Wasserspeicher zugleich." .... weiter lesen >>>



Zahlreiche Waldflächen im Ruhrgebiet bleiben gesperrt

Di

08

Jul.

2014

Betroffen von dieser Waldsperrung sind unter anderem Wälder im Bereich Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen. Weitere Gemeinden sowie Ausnahmen zu den Waldsperrungen finden Sie in der anhängenden „Ordnungsbehördlichen Verordnung“. Das Verbot gilt zunächst bis zum 01.09.2014, 24:00 Uhr.

Da das freie Betretungsrecht der Wälder für viele Bürgerinnnen und Bürger von großer Bedeutung ist, wird die Sperrung auf das Notwendigste reduziert. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer können bei ihrem zuständigen Regionalforstamt die Sperrung weiterer Waldflächen beantragen, wenn auch dort Gefahr für Leib und Leben als Folge des Sturms besteht. Andererseits besteht die Möglichkeit, einzelne Waldgebiete auf Antrag von der Waldsperrung zu befreien. .... weiter lesen >>>



Klima, Umwelt und Vegetation im westafrikanischen Sahel

Do

03

Jul.

2014

Breiten sich die Wüsten der Erde unaufhaltsam aus? Oder dringt grüne Vegetation in die bisherigen Wüstengebiete ein? Der westafrikanische Abschnitt der Sahelzone, die sich am südlichen Rand der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt, hat in den letzten Jahren Anlass für die unterschiedlichsten Prognosen gegeben. Extreme Dürreperioden in den 1970er und 1980er Jahren galten als Indiz dafür, dass sich die Wüstengebiete der Erde vergrößern. „Desertifikation“ lautete das Schlagwort. Seit ungefähr zwei Jahrzehnten ist jedoch ein Anstieg der Niederschläge im westafrikanischen Sahel zu beobachten. Daher wird oft pauschal die Auffassung vertreten, dass „die Wüste ergrünt“. .... weiter lesen >>>



Debatte im Landtag: Zur Situation der Brandenburger Forst- und Holzwirtschaft

Di

01

Jul.

2014

Insgesamt 180 Fragen mit Unterpunkten hatte die brandenburgische Landesregierung im Rahmen der Großen Anfrage der FDP-Fraktion „Zur Situation des Waldes, seiner Bewirtschaftung, seines Nutzungspotenzials, der forstlichen Lehre und der Forstpolitik in Brandenburg“ zu beantworten. Für die Aussprache dazu in der heutigen Landtagssitzung trat Forstminister Jörg Vogelsänger ans Rednerpult.

Der Wald prägt mit 37 Prozent die Landesfläche Brandenburgs. Es ist damit das waldreichste ostdeutsche Bundesland. In der Region steht die märkische Kiefer im Vordergrund. Sie bietet die Basis für die Holzwirtschaft. Die holzverarbeitende Industrie umfasst vier Prozent am Umsatz des verarbeitenden Gewerbes. Der Umsatzanteil der Holzwerkstoffindustrie an der gesamten brandenburgischen Holzwirtschaft beträgt 74 Prozent. In 42 Unternehmen (ab 20 Mitarbeiter) mit insgesamt mehr als 3.700 Beschäftigten wurden 2012 rund 1,39 Milliarden Euro erwirtschaftet. Neben den großen Unternehmen ist die Branche überwiegend mittelständisch geprägt. Innovative Sägewerke und Holzkonstruktionsbauer, leistungsstarke Tischlereien und überregional ausgerichtete Produzenten von Holzspielplätzen runden das Bild der Branche ab. .... weiter lesen >>>



Das Einsammeln von Sturmholz ist eine Straftat

Mo

30

Jun.

2014

Bei dem heftigen Unwetter am Pfingstmontag ist der nordrhein-westfälische Wald noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Auch wenn das Sturmtief Ela in den Großstädten teilweise drastische Verwüstungen anrichtete, sind die Schäden in den Waldgebieten in NRW begrenzt. Nach ersten Erhebungen geht der Landesbetrieb Wald und Holz NRW davon aus, dass gut 80.000 Festmeter vor allem an Laubbäumen geschädigt wurden. Zum Vergleich: Beim Orkan Kyrill 2007 waren es gut 15 Millionen Festmeter Holz.

„Für die Waldbesitzer stellen die Sturmschäden trotzdem erhebliche finanzielle Belastungen dar“, sagt Michael Rolland, Geschäftsführer des Verbandes AGDW-Die Waldeigentümer. Allein die Aufräumarbeiten werden viel Zeit und Geld kosten. An erster Stelle steht dabei eine genaue Schadensbetrachtung: Welche Bäume wurden wie stark beschädigt? Welcher Baum muss aus Sicherheitsgründen gefällt werden? Welches Holz lässt sich noch für welche Zwecke nutzen? Und wo muss wieder aufgeforstet werden? .... weiter lesen >>>



Wälder schützen statt zu übernutzen?

Mo

30

Jun.

2014

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Verringerung des Holzverbrauchs in Deutschland gefordert. Wirtschaftliche Aspekte dürften nicht Vorrang vor anderen Nutzungsformen der Wälder haben, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger. Stattdessen müsse der Holz - und insbesondere der Papierverbrauch in Deutschland massiv gesenkt werden.

"Wir brauchen dringend ökologische Mindeststandards für die Waldbewirtschaftung", forderte Weiger. Im Bundeswaldgesetz müssen endlich wichtige Aspekte des Waldschutzes wie das Kahlschlagsverbot, der Bodenschutz und ein hoher Totholzvorrat festgeschrieben werden", sagte der BUND-Vorsitzende. Das derzeitige Waldgesetz sei nicht geeignet, bei der Nutzung des Waldes dem Gemeinwohl Vorrang vor den Privatinteressen zu verschaffen. .... weiter lesen >>>

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