HAWK-Wissenschaftler mit Biogas-Innovationspreis der Deutschen Landwirtschaft ausgezeichnet

Do

12

Jun.

2014

Waldemar Ganagin aus Fachgebiet Nachhaltige Energie- und Umwelttechnik (NEUTec) an der Göttinger HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement hat den Innovationspreis der Deutschen Landwirtschaft 2014 in der Kategorie Wissenschaft gewonnen. Im Rahmen des 7. Biogas-Innovationskongresses in Osnabrück wurde Ganagin jetzt für sein innovatives Biogasanlagenkonzept zur flexiblen Biogaserzeugung ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Die zukünftige Energieversorgung wird auf einem hohen Anteil angebotsabhängiger Energien, wie Wind und Sonne, basieren. Um witterungsbedingte Schwankungen in der Energieversorgung auszugleichen, sind regelbare Energieerzeuger erforderlich. Mit Biogas betriebene Verstromungsanlagen bieten grundsätzlich den Vorteil, Strom zeitlich unabhängig von Sonne und Wind bereitstellen zu können. Vor dem Hintergrund der Energiewende gewinnt die Flexibilisierung neuer und bestehender Biogasanlagen zunehmende Bedeutung. .... weiter lesen >>>



Forstwirtschaft zwischen Regenwald und Eukalyptusplantagen

Fr

06

Jun.

2014

Ende Mai ist eine 13-köpfige Studierendengruppe des Studienganges Forstwirtschaft und Ökosystemmanagement der Fachhochschule Erfurt unter Leitung von Prof. Erik Findeisen von einer zweiwöchigen Reise nach Brasilien zurückgekehrt. Die Studienreise nach Südamerika war in Kooperation mit der Universität in Sorocaba und der Firma Malinovski geplant worden.

Auf dem Programm mit Aufenthalten in Sao Paulo, Sorocaba mit der USFCar Universität, Mogi Guacu mit der größten Forstmesse Südamerikas „Expoforest“, auf der Insel Ilhabela, in der kleinen Küstenstadt Parati, in Itatiaia im Gebirge sowie in Rio de Janeiro standen u.a. Besuche im Botanischen Garten, im Nacional Forest of Ipanema oder die Erkundung der Regenwälder im Jeep, zu Fuß oder vom Boot aus. .... weiter lesen >>>



20 Jahre Klebtechnisches Zentrum im Fraunhofer IFAM

Mi

04

Jun.

2014

Das Kleben ist die »Fügetechnik des 21. Jahrhunderts«. Sie machte und macht phänomenale Technologiesprünge möglich – wenn sie denn an der Werkbank oder in der Produktionslinie fachgerecht umgesetzt wird. Als das Kleben vor dem endgültigen Durchbruch stand, lautete eine ganz entscheidende Frage am Fraunhofer IFAM – der größten europäischen Forschungseinrichtung im Bereich der Klebtechnik – daher: Was nutzt diese höchst innovative Technologie, wenn sie niemand richtig anwendet? Das Institut baute deshalb mit dem »Klebtechnischen Zentrum« eine erstklassige Personalqualifizierung auf, die zu einer Erfolgsgeschichte wurde. Jetzt feiert das Weiterbildungszentrum sein 20-jähriges Bestehen.

»Personalqualifizierung ist für das Kleben der entscheidende Schlüssel zum Erfolg«, ist Prof. Dr. Andreas Groß, Abteilungsleiter für Weiterbildung und Technologietransfer des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, überzeugt. .... weiter lesen >>>



Professor Peter Glos mit der Fraunhofer-Medaille ausgezeichnet

Mi

04

Jun.

2014

Anlässlich der Kuratoriumssitzung des Fraunhofer WKI verlieh die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung Professor Dr.-Ing. Peter Glos am 16. Mai 2014 die Fraunhofer-Medaille. Die Medaille wurde Professor Glos vom Fraunhofer-Vorstand Dr. Alexander Kurz als Würdigung seiner Verdienste um die Fraunhofer-Gesellschaft überreicht.
Prof. Dr.-Ing Bohumil Kasal, Leiter des Fraunhofer WKI, Prof. Dr. Peter Glos und Fraunhofer-Vorstand Dr. Alexander Kurz bei der Übergabe der Fraunhofer-Medaille. © Fraunhofer WKI
Seit 1985 gehörte Glos zum Kuratorium des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung und begleitete das Institut auch durch schwierige Zeiten. Nun geht die Mitgliedschaft der TU München im Kuratorium an Professor Dr. Klaus Richter über, der seit 2011 den Lehrstuhl für Holzwissenschaft inne hat. .... weiter lesen >>>



Professor der OTH Regensburg erforscht die Elektrogitarre

Mo

02

Jun.

2014

Ein Vierteljahrhundert lang galt sein Ohr den Elektrotechnik-Studierenden in Regensburg, fast sein ganzes Leben lang aber galt es Gitarrenklängen. Genauer gesagt: E-Gitarren-Klängen. Manfred Zollner ist Musiker von Kindesbeinen an, mit zehn bekommt er seine erste akustische, vier Jahre später die erste E-Gitarre. Mit seiner Giesing-Truderinger Schülerband spielt er in den 60ern die Hits der Shadows, Rolling Stones und Beatles rauf und runter. Das nötige Equipment ist für die Jungs schier unerschwinglich: „Das war damals alles sehr teuer, also habe ich mir meinen Verstärker selbst gebaut“, sagt Zollner. Man schreibt das Jahr 1964.

Heute, 50 Jahre später, sitzt Manfred Zollner in einem Kellerraum des Gebäudes der OTH Regensburg in der Seybothstraße. Hier ist das Elektroakustik-Labor der Hochschule; ein Ein-Mann -Labor, in dem Professor Dr. Manfred Zollner seit Anfang der 90er Jahre das betreibt, was er rückblickend als sein Lebenswerk bezeichnet: Gitarrenforschung. Auf einem Tisch an der Seite des Labors stehen von ihm zusammengeschraubte Röhrenverstärker, gegenüber steht ein Cortex-Kunstkopf, eine Tür führt in einen reflexionsarmen Raum mit vergittertem Boden und Glasfaserkeilen an Wänden und Decke. .... weiter lesen >>>



Folgen extremer Wetterlagen für die Land- und Forstwirtschaft

Di

20

Mai

2014

Extreme Wetterlagen wie Hitze, Dürre, Sturm, Überschwemmungen, Hagel oder Frost können der deutschen Land- und Forstwirtschaft erheblichen Schaden zufügen. Während die langfristigen und globalen Auswirkungen des Klimawandels intensiv erforscht werden, gibt es für die regional stark variierenden Extremwetterlagen infolge des Klimawandels bislang kaum belastbare Forschungsergebnisse.

Um hierüber fundierte Informationen zu erhalten, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Forschungsprojekt "Agrarrelevante Extremwetterlagen und Möglichkeiten von Risikomanagementsystemen" angestoßen. Es wird als Verbundprojekt von den Ressortforschungsinstituten des BMEL, dem Thünen-Institut und dem Julius Kühn-Institut, in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) sowie verschiedenen externen Forschungseinheiten bearbeitet. .... weiter lesen >>>



Die Körpersprache der Bäume

Di

20

Mai

2014

Bäume lügen nicht: Ihre Gestalt ist immer die Reaktion auf äußere Einwirkungen oder innere Schäden und kann durch genaue Beobachtung rückverfolgt werden. Professor Claus Mattheck und seine Arbeitsgruppe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben die Prinzipien, wie Bäume sich entwickeln und reparieren, früh erkannt und sukzessive auch auf die Optimierung von Bauteilen bezüglich Leichtbau und Dauerfestigkeit übertragen. Aus anfangs komplizierten Rechenprogrammen entwickelten sich einfache Denkwerkzeuge, die ein neues Verständnis der Bäume ganz ohne Formeln ermöglichen.

Ihre Erkenntnisse haben Claus Mattheck, Klaus Bethge und Karlheinz Weber nun in dem Buch „Die Körpersprache der Bäume“ zusammengefasst. Die Baumgestalt ist ein Protokoll von Schicksalsschlägen und deren Überwindung durch Selbstreparatur. Bäume reagieren auf äußere Einflüsse und innere Schäden, auf Wind, Risse, äußere Verletzungen oder Pilzbefall. Sie reparieren sich selbst durch lastgesteuert angebautes Holz an mechanischen Schwachstellen. Diese grundlegenden Mechanismen, nach denen sich Bäume in der Natur entwickeln und reparieren, hat Mattheck mit seiner Arbeitsgruppe früh erkannt. Hinter allem steht das Axiom konstanter Spannung , die Regel von der gerechten Lastverteilung auf der Baumoberfläche. .... weiter lesen >>>



AGDW-Stand auf der Göttinger Messe „Berufsbilder Forstwirtschaft“

Mi

14

Mai

2014

Auf der Messe „Berufsbilder Forstwirtschaft“ am 15. Mai 2014, die als Gemeinschaftsveranstaltung der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen und der Fakultät Ressourcenmanagement der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Göttingen (HAWK) eine der wichtigsten Berufsmessen für junge Forstwissenschaftler bundesweit. Grund genug für die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e. V. (AGDW – Die Waldeigentümer) dort mit einem eigenen Stand vertreten zu sein.

AGDW-Präsident Philipp Freiherr zu Guttenberg unterstreicht die Verantwortung seiner Organisation für die jungen Forstwissenschaftler: „Unser Verband vertritt mit dem Privat- und Kommunalwald den Großteil der Waldbesitzer in Deutschland. Daher haben wir eine besondere Verantwortung für den Wirtschaftssektor Forst und Holz , der mehr Arbeitsplätze in Deutschland schafft als selbst die Automobilindustrie. Wir wollen jungen Leuten signalisieren: Wir brauchen euch für den Wald , für den Standort Deutschland und für die weitere Entwicklung des ländlichen Raumes. Deshalb werden wir selbstverständlich auf dieser Messe vertreten sein und den jungen Menschen Zukunftsperspektiven aufzeigen und sie beraten.“ .... weiter lesen >>>



Deutsche Holzforscher bringen Licht in die Besiedlung einer Südseeinsel

Mi

14

Mai

2014

Vor vielen Generationen erreichte der seefahrende Held Tefolaha das Südsee-Atoll Nanumea und wurde zum Ahnherrn der dortigen Bewohner – so die Legende über die Besiedlung des viereinhalb Kilometer langen und nur 600 Meter breiten Eilands, das zum südpazifischen Inselstaat Tuvalu gehört. Die heutigen Einwohner des Atolls halten nicht nur die Erinnerung an ihre Vorfahren hoch, sie besitzen auch noch einen alten, charakteristisch geformten Holzspeer namens „Kaumaile“, den ihr Urahn mit auf die Insel gebracht haben soll und der ihm vorher bei Kämpfen auf den Inseln Samoa und Tonga zu Diensten war. Nach Tefolahas Tod wurde der Speer an seine Nachfahren weitergegeben, einer von ihnen besiegte mit ihm sogar den Riesen Tuulapoupou.

Alles nur eine Sage? Als vor einigen Jahren die junge amerikanische Wissenschaftlerin Heather Lazrus das Atoll für soziologische und umweltkundliche Untersuchungen aufsuchte, stellte sie Kontakte zu einem neuseeländischen Labor her, das mittels Radiocarbon-Methode das Alter des Speeres bestimmen konnte. Es stellte sich heraus, dass das Holz für den „Kaumaile“ vor rund 880 Jahren gefällt worden war. Das passte in grober Näherung mit den Angaben eines Dorfältesten zusammen, der nach der Ankunft Tefolahas 23 Generationen auf der Insel zählte. Doch woher kamen der Speer und der Urvater Tefolaha? Aussagen zur Baumart, aus der der Speer gefertigt worden war, und der Herkunft konnte das Labor nicht machen. .... weiter lesen >>>



Altholz intelligent weiter nutzen

Sa

10

Mai

2014

Die Sortierung und Wiederverwertung eines nachwachsenden Rohstoffs wie Holz scheint angesichts seines hohen Brennwerts und seiner vermeintlich unerschöpflichen Menge ungewöhnlich zu sein. Da die Waldwirtschaft aber nicht mehr unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit wirtschaftet, ist eine Verknappung des Holzangebots in der nächsten Dekade zu erwarten. Vor dem Hintergrund, dass in Zukunft auch ein Teil der derzeit aus fossilen Ressourcen gespeisten Rohstoffe aus lignocellulosen Materialien hergestellt werden müssen, ist auch hier - wie in anderen Industriebereichen - eine Kaskadennutzung anzustreben.

Derzeit wird von den ca. 8 Millionen Tonnen Altholz in Deutschland ca. 33 Prozent in der heimischen Spanplattenindustrie genutzt, während der Rest verbrannt wird. Zur stofflichen Nutzung in der Plattenindustrie sind nach der aktuellen deutschen „Altholzverordnung“ nur bestimmte Althölzer zugelassen (Kategorie A I, A II und eingeschränkt AIII). Hierzu gehören Paletten, Verpackungen oder Möbel ohne Beschichtungen oder Holzschutzmittel . .... weiter lesen >>>

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