Schnoor ist erster Hersteller nach neuer EC5-Norm

Mo

29

Jun.

2015

Die europäische Holzbaunorm Eurocode 5 (EC 5) für die Bemessung und Konstruktion von Holzbauten hat 2015 die deutsche DIN 1052 abgelöst. Bei Schnoor sind Produkte und Prozesse jetzt nach EC 5 zer4fiziert ̶ erkennbar am CE-Zeichen. Der Spezialist für Nagelplattenbinderkonstruktionen ist damit das erste und einzige Unternehmen in Deutschland, das die verschärften Sicherheitsanforderungen nach EC 5 erfüllt.

Im Schnoor-Werk in Burg bei Magdeburg wird jetzt nach EC 5 produziert. "Alles, was Sie hier sehen von der Nagelplatte über das Holz , die Messinstrumente, den Verarbeitungsprozess, die komplette Fertigungskette ̶ ist EC-5-zertifiziert", sagt Schnoor-Inhaber Kay-Ebe Schnoor stolz. In der neuen Norm nicht erfasst ist zurzeit das Konstruktionsvollholz (KVH ) , das nach DIN 1052 eingesetzt wird. An der Umstellung hat der Holzbauspezialist seit 2014 konsequent gearbeitet. Zwar sei der EC 5 in Teilen kompatibel zur alten DIN 1052. "Aber es gibt auch bedeutende Unterschiede." Intensiv begleitet wurde der Umstellungsprozess in Burg von Prof. Dipl.-Ing. Dieter Beyer, Prüfungsmitglied für die Zulassung von Prüfingenieuren für Standsicherheit in mehreren Bundesländern. .... weiter lesen >>>



Holz-Passivhaus der DBU Naturerbe GmbH eingeweiht

Mi

24

Jun.

2015

Neue Aufgaben und Akzente und ein innovatives Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude: Nach 15 Monaten Bauzeit weihte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) heute den Neubau ihrer Tochtergesellschaft, der DBU Naturerbe GmbH, in Osnabrück ein. Das Passivhaus demonstriert nach dem Bau der DBU-Geschäftsstelle 1995 und dem DBU Zentrum für Umweltkommunikation 2002 erneut modellhaft die Möglichkeiten energieeffizienten Bauens: So setzt die DBU beim Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 1.800 Quadratmetern und Baukosten von rund sechs Millionen Euro auf den nachwachsenden Rohstoff Holz sowie auf Hanf als Dämmstoff und kühlendes Grundwasser, so dass keine Klimaanlage nötig ist.

"Mutige und risikofreudige Innovationsförderung Verpflichtung und Privileg zugleich"

„Die DBU ist im Aufbruch – sie hat ihre Arbeit umfassend evaluiert und wird im Herbst neue Förderleitlinien vorlegen. So wie der bemerkenswerte Neubau der Naturerbe Gmbh durch veränderte Sichtachsen und Bezüge die Anordnung der bestehenden Gebäude neu gewichtet, so befindet sich auch das Bild der Stiftung selbst in einem spürbaren Wandel. .... weiter lesen >>>



Kommunen sägen an dem Ast auf dem sie sitzen

Fr

19

Jun.

2015

„Die geplante Änderung des § 2b Umsatzsteuergesetz wird unseren mittelständischen Betrieben massiv schaden.“ So bewertet Felix Pakleppa, Geschäftsführer Bundesvereinigung Bauwirtschaft, die aktuellen Bestrebungen zur Umsatzsteuerbefreiung der interkommunalen Zusammenarbeit. „Die Betriebe des Bau- und Ausbauhandwerks stellen in den Gemeinden einen wirtschaftlichen Stabilitätsanker dar, bieten Arbeits- und Ausbildungsplätze und eröffnen nicht zuletzt durch ihre Abgaben und Gewerbesteuerzahlungen erst die Handlungsspielräume der Kommunen vor Ort. Wenn kommunale Bauhöfe über Gemeinde- und Landesgrenzen hinweg umsatzsteuerfrei Bauleistungen anbieten und mittelständische Betriebe verdrängen, sägen sie an dem Ast , auf dem sie sitzen.“

Leistungen privatwirtschaftlicher Anbieter an die öffentliche Hand unterliegen regelmäßig der Umsatzsteuer. „Auftragsangebote unserer Mitgliedsunternehmen wären gegenüber kommunalen Anbietern erheblich benachteiligt. Die sich aus der Umsatzsteuer ergebende Preisdifferenz lässt sich auch bei bester, effizienter und kostenoptimierter Unternehmensführung nicht kompensieren. Wir befürchten für unsere Betriebe massive wirtschaftliche Konsequenzen, insbesondere wenn in einzelnen Bereichen, z.B. im Straßen- und Wegebau, die öffentliche Hand der größte Auftraggeber ist.“ So Pakleppa. .... weiter lesen >>>



Langlebige und pflegeleichte Terrassendielen für den heimischen Garten

Mi

03

Jun.

2015

Jeden Sommer wird die heimische Terrasse für viele Gartenbesitzer zur persönlichen Wohlfühloase. Über die Jahre können jedoch Wind und Wetter deutliche Spuren auf der Terrasse hinterlassen, die nur durch intensive Pflege- und Renovierungsarbeiten beseitigt werden können. Wer bei seiner Terrassenplanung auf Holz -Polymer-Werkstoffe setzt, erhält einen innovativen Werkstoff, der nicht nur den Jahreszeiten trotzt, sondern auch noch besonders langlebig und pflegeleicht ist.

Holz-Polymer-Werkstoffe vereinen Natürlichkeit und Langlebigkeit

Der neue Verbundwerkstoff fühlt sich an wie Holz, ist jedoch deutlich widerstandsfähiger und langlebiger. Das natürliche Erscheinungsbild bleibt über Jahre hinweg erhalten. Die besondere Oberflächenhärte macht Holz-Polymer-Werkstoffe zudem besonders widerstandfähig gegen Kratzer und pflegeleicht. .... weiter lesen >>>



Holzbaubranche zeigt sich wirtschaftlich stabil

Mo

01

Jun.

2015

Die wirtschaftliche Lage der Zimmerer- und Holzbaubranche zeigt sich stabil – so die Aussage in dem von Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes veröffentlichten Lagebericht Zimmerer/Holzbau für das Jahr 2015. Der prognostizierte Umsatzzuwachs von 2 Prozent im Jahr 2013 hat sich bestätigt. Für 2014 rechnet Holzbau Deutschland mit einem Anstieg von 4 Prozent, denn die Nachfrage nach Bauleistungen hält aufgrund des anhaltenden niedrigen Zinsniveaus sowohl beim Neubau als auch im Gebäudebestand an. In der Bundesrepublik Deutschland wurden im Jahr 2013 17.039 (im Vorjahr 16.545) Gebäude in Holzbauweise genehmigt. Dies entspricht einer Quote von 15 Prozent gegenüber allen genehmigten Wohngebäuden.

In den 11.279 Zimmerei und Holzbaubetrieben sind durchschnittlich 5,8 Personen beschäftigt. Erwähnenswert ist, dass die Gesamtanzahl der Betriebe erstmals seit über 15 Jahren nicht mehr gestiegen, sondern gegenüber dem Vorjahr um 134 Betriebe gesunken ist. Demgegenüber ist die Anzahl der Beschäftigten im Zimmerer und Holzbaugewerbe auf 65.057 (Vorjahr 64.828) Mitarbeiter leicht gestiegen. .... weiter lesen >>>



Mehr Qualität und längere Lebensdauer für Bauwerke

Fr

29

Mai

2015

Die Qualität von Bauwerken erhalten und damit ihre Lebensdauer verlängern, ist das Ziel eines neuen Graduiertenkollegs an der Technischen Universität Braunschweig. Dafür erforschen und entwickeln 15 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Methoden für die Untersuchung von Alterungsprozessen von Beton, Holz und Stahl in Bauwerken. Das Graduiertenkolleg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) eingerichtet und nimmt seine Arbeit im Oktober 2015 zunächst für viereinhalb Jahre mit Fördermitteln von rund fünf Millionen Euro auf.

Einige Bauwerke scheinen für die Ewigkeit gebaut, doch der Großteil, erklärt Prof. Dieter Dinkler, besitze eine begrenzte Lebensdauer von durchschnittlich 40 bis 80 Jahren. Für ihren Erhalt müsse bundesweit jährlich 250 Milliarden Euro aufgewandt werden. „Jedes weitere Jahr, das wir den verschiedenen Umwelteinwirkungen abringen und damit den Alterungsprozess verzögern können, ist von herausragender volkswirtschaftlicher Bedeutung“. Gerade unter den Gesichtspunkten des umweltverträglichen und nachhaltigen Bauens, .... weiter lesen >>>



Plus-Energie-Häuser weiter auf dem Vormarsch?

Mi

27

Mai

2015

Ein energieeffizienter Neubau lohnt sich demnächst noch mehr: Am 01. April 2016 treten neue Förderstandards der KfW-Bankengruppe in Kraft. Während das Effizienzhaus 70 nach sieben Jahren der Förderung dann dem gesetzlichen Mindeststandard für Wohnungsneubauten entspricht und daher aus dem Förderprogramm fällt, kommt das Effizienzhaus 40 Plus neu dazu. Kennzeichnend für diesen neuen Förderstandard ist, dass ein wesentlicher Teil des Energiebedarfs unmittelbar am Gebäude erzeugt und gespeichert wird. Die hochmodernen Plus-Energie-Häuser sind damit weiter auf dem Vormarsch.

Vor einigen Jahren war es noch Wunschdenken, inzwischen ist es Wirklichkeit: Dank hochmoderner Fertigbauten gelingt es immer mehr Hauseigentümern, sich aus der Abhängigkeit von Stromanbietern zu lösen und mit dem Eigenheim über weite Strecken des Jahres mehr Energie zu erzeugen als sie selbst benötigen. „Die heutigen Fertighäuser sind energieeffizienter denn je. Das liegt daran, dass die Hersteller ihre Plus-Energie-Häuser stetig verbessern und vor allem hinsichtlich Kosten und Technologien massentauglicher machen. .... weiter lesen >>>



Holzfertighäuser - individuell geplant und dennoch vorgefertigt liegen im Trend

Di

26

Mai

2015

Häuser aus dem Katalog sucht sich kein Mensch mehr aus, Fassaden mit fingerbreiten Fugen ernten bestenfalls ein mildes Lächeln. Nach Angaben des DHV, Deutscher Holzfertigbau-Verband e.V., sind die Ansprüche ans Bauen und Wohnen mit der Zeit enorm gestiegen. Ein Dach über dem Kopf ist längst nicht mehr alleiniges Ziel der Bauherren und ihrer Familien.

"Kreativität, Flexibilität, Schnelligkeit und Energieeffizienz sind Parameter, an denen sich moderne Hausbauunternehmen messen lassen müssen. Ebenso spielen die Qualität der Bauausführung und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der verwendeten Materialien eine Schlüsselrolle", betont Erwin Taglieber, Präsident des Deutschen Holzfertigbau-Verbandes e.V. (DHV) in Ostfildern bei Stuttgart. Er ist selbst Holzbauunternehmer und er weiß, wovon er spricht. "Zur Individualität des Hausentwurfs", sagt er, "gibt es bei Neubauvorhaben praktisch keine Alternative." .... weiter lesen >>>



Holzbau ausweiten schützt Klima und muss nicht teurer sein

Mi

29

Apr.

2015

Aktuelle Vergleichsrechnungen anhand realisierter Neubauten in Holzbauweise zeigen: Das Bauen mit Holz muss nicht teurer als die Standardbauweise sein. Dieses Ergebnis überrascht, widerspricht es doch der gängigen Auffassung vom teureren Holzbau. Gleichzeitig schneidet die CO2-Bilanz der Holzbauweise deutlich besser ab, im Ergebnis sind ihre CO2-Vermeidungskosten sehr günstig, teilweise sogar negativ. Eine Ausweitung des Holzbaus wäre folglich Klimaschutz zu vergleichsweise geringen Kosten.

Der Architekt und Entwickler der Bau-Software Legep, Holger König, hat für die Herstellung von fünf öffentlichen und privaten Holzgebäuden die Baukosten und CO2-Emissionen bilanziert und mit den Ergebnissen verglichen, die für die gleichen Gebäude entstanden wären, hätte man sie auf konventionelle Art gebaut. Mit Legep kann man die Herstellungs- und Lebenszykluskosten, den Energiebedarf und die ökologischen Auswirkungen von Gebäuden berechnen. In diesem Fall betrachtete König nur die Herstellung. .... weiter lesen >>>



Klare Signale für einen zukunftsfähigen Holzbau

Mo

30

Mär.

2015

„Die Qualität im deutschen Holzbau wird durch die Meisterpflicht und die duale Ausbildung gesichert!“ Mit dieser Aussage bekräftigte Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister im Zentralverband des Deutschen Baugewerbes sein Votum für den Erhalt der Meisterpflicht als verpflichtende Grundlage für das Gründen und Führen eines Holzbaubetriebes.

Auf der Frühjahrstagung der Organisation am 17. März 2015 in Berlin unter der Leitung des Vorsitzenden Peter Aicher aus dem bayerischen Halfing beschäftigten sich die Repräsentanten des deutschen Holzbaus zunächst mit dem europäischen Normenentwurf zur Holztafelbauweise. Holzbau Deutschland hatte sich schon vor längerem, zusammen mit Partnerverbänden unter dem Dach des europäischen Verbandes Timber Construction Europe, gegen diesen Normenentwurf ausgesprochen und das vorgesehene Zertifizierungsverfahren abgelehnt. Eine Umsetzung hätte bedeutet, dass bei der Errichtung von in der Werkstatt vorgefertigten einseitig beplankten Holzbauelementen ein Zertifizierungsverfahren vorgeschrieben worden wäre. .... weiter lesen >>>

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